RWE hat heute seine Jahreszahlen für 2025 vorgelegt – und der Markt quittierte das mit deutlichem Beifall. Die Aktie gehörte zu den stärksten Titeln im DAX, was angesichts der vorgelegten Daten kaum überrascht.
Der Ergebnisrückgang gegenüber 2024 fiel spürbar milder aus als befürchtet. Das bereinigte Ebitda sank 2025 auf rund 5,1 Milliarden Euro – ein Minus von etwa 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr, aber besser als von Analysten erwartet. Besonders das Segment Versorgung und Handel lieferte positive Überraschungen, ebenso wie das Offshore-Windgeschäft. Das bereinigte Ergebnis je Aktie lag bei 2,50 Euro, am oberen Ende der eigenen Prognose.
Wachstumsplan mit klaren Zahlen
Für die kommenden Jahre zieht RWE die Zügel an. Bis 2031 soll das Ergebnis je Aktie auf 4,40 Euro steigen – ausgehend von 2,50 Euro im vergangenen Jahr. Für 2026 peilt das Management 2,55 Euro an, für 2027 bereits 3,05 Euro. Finanziert werden soll dieses Wachstum durch Nettoinvestitionen von 35 Milliarden Euro in den nächsten fünf Jahren.
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Fast die Hälfte dieser Mittel – rund 17 Milliarden Euro – fließt in den US-Markt. Dort setzt RWE künftig nicht mehr ausschließlich auf erneuerbare Energien, sondern auch auf Gas. Der Grund: Der Strombedarf in den Vereinigten Staaten wächst rasant, was das Land zum wichtigsten Wachstumsmarkt macht.
Beim operativen Gewinn für 2026 rechnet RWE mit 5,2 bis 5,8 Milliarden Euro, für 2027 mit 6,2 bis 6,8 Milliarden Euro. Zum Vergleich: 2023 hatte der Konzern auf dem Höhepunkt der Energiepreisrallye 7,75 Milliarden Euro verdient – dieses Niveau bleibt vorerst das langfristige Ziel.
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Dividende zieht deutlich an
Für Aktionäre gibt es gleich zwei erfreuliche Signale. Die Ausschüttung für 2025 steigt auf 1,20 Euro je Aktie – zehn Cent mehr als im Vorjahr. Und künftig will RWE die Dividende jährlich um 10 Prozent erhöhen, statt wie bisher um 5 bis 10 Prozent. Für 2026 sind damit 1,32 Euro je Aktie geplant – eine Ansage, mit der das Unternehmen die Erwartungen der Analysten übertraf.
Zusätzlich läuft noch bis Juni ein Aktienrückkaufprogramm im Volumen von bis zu 1,5 Milliarden Euro. Eine Verlängerung deutete der Finanzvorstand zwar nicht an, Analysten sehen aber bis 2027 Potenzial für weitere Rückkäufe in Höhe von rund 3 Milliarden Euro.
Bernstein Research beließ die Einstufung bei „Market-Perform“ mit einem Kursziel von 55 Euro, lobte jedoch explizit das um 6 Prozent über dem Konsens liegende operative Ergebnis. JPMorgan und Barclays sehen die neue Mittelfristprognose als glaubwürdig an und verweisen auf konservative Planungsannahmen, die Spielraum nach oben lassen.
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