Die britische Supermarktkette Sainsbury’s hat zum sechsten Mal in Folge im Weihnachtsgeschäft Marktanteile hinzugewonnen. Dabei übertrafen die Ergebnisse die Erwartungen deutlich. In den 16 Wochen bis zum 3. Januar 2026 kletterten die Verkäufe im Einzelhandel ohne Kraftstoff um 3,9 Prozent im Jahresvergleich. Bereinigt um Flächeneffekte lag das Plus bei 3,4 Prozent.
Besonders stark entwickelte sich das Kerngeschäft mit Lebensmitteln. Hier verzeichnete das Unternehmen ein Umsatzwachstum von 5,4 Prozent. Die Frischeabteilung legte sogar um 8 Prozent zu. Ein Verkaufsschlager war die Premium-Eigenmarke „Taste the Difference“, deren Absatz um 15 Prozent zulegte. Offenbar griffen britische Kunden über die Feiertage gezielt zu höherwertigen Produkten.
Online-Boom und Convenience-Erfolg
Der Online-Lebensmittelhandel wuchs um 14 Prozent, getrieben durch mehr Bestellungen und größere Warenkörbe. Die kleinflächigen Convenience-Stores erlebten ihr stärkstes Quartal überhaupt, befeuert durch höhere Kundenfrequenz während der Festtage. Anders sah es bei Non-Food aus: Trotz guter Weihnachtsartikel-Verkäufe gingen die Umsätze in diesem Bereich um 1,1 Prozent zurück. Bei der Tochter Argos brach der Absatz ebenfalls um 1 Prozent ein, da Kunden bei teuren Möbeln und Elektronik zurückhaltend blieben.
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CEO Simon Roberts zeigte sich zufrieden mit der Marktposition. Das Unternehmen habe erneut seine Kombination aus Preis, Qualität und Verfügbarkeit ausgespielt. Die starke operative Entwicklung schlug sich in den Finanzkennzahlen nieder.
Cashflow-Prognose nach oben
Sainsbury’s hob seine Prognose für den freien Mittelzufluss im Einzelhandel von über 500 Millionen Pfund auf mehr als 550 Millionen Pfund an. Grund ist die deutlich verbesserte Working-Capital-Performance im Quartal. Das operative Ergebnis im Einzelhandel soll wie geplant die Marke von 1 Milliarde Pfund überschreiten.
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An den Aktionären will das Management nicht vorbeigehen. Über 1 Milliarde Pfund sollen im laufenden Geschäftsjahr zurückfließen – durch reguläre Dividenden, eine Sonderdividende von 250 Millionen Pfund und ein Rückkaufprogramm in gleicher Höhe.
Was bedeutet das für die Lebensmittelpreise? Roberts rechnet damit, dass die Inflation bei Nahrungsmitteln 2026 weiter sinken wird. Rohstoffpreise dürften stabiler bleiben, und die Belastungen durch höhere Sozialabgaben fallen im Vergleich zu 2025 geringer aus. Die britische Lebensmittelinflation lag im Vier-Wochen-Zeitraum bis zum 28. Dezember bei 4,3 Prozent, nach 4,7 Prozent zuvor. Allerdings steigt ab April der Mindestlohn um weitere 4,1 Prozent – doch darauf sei man vorbereitet, so der Konzernchef.
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