Die Aktie von Salazar Resources verzeichnet am heutigen Donnerstag einen deutlichen Kurssprung von 7,6 Prozent. Hintergrund ist die fortschreitende Validierung des zentralen Curipamba-El Domo-Projekts in Ecuador. Nach der offiziellen Einreichung eines unabhängigen technischen Berichts festigt das Unternehmen seine Position als wichtiger Akteur im südamerikanischen Kupfer- und Goldsektor.
Validierung der Projektökonomie
Am 13. August reichte Salazar Resources den unabhängigen technischen Bericht gemäß NI 43-101 für das Polymetallprojekt Curipamba-El Domo ein. Dieses Dokument stützt die bereits am 15. Juli veröffentlichten aktualisierten Mineralressourcen- und Reserveangaben.
Den Unternehmensangaben zufolge weist das Projekt einen Nettogegenwartswert (NPV) nach Steuern von 573 Millionen US-Dollar auf, basierend auf einem Diskontsatz von acht Prozent. Dies entspricht einer Steigerung von 121 Prozent gegenüber der Machbarkeitsstudie vom Oktober 2021.
Salazar Resources hält an dem Projekt eine kostenfrei mitgeführte Beteiligung von 25 Prozent, während Silvercorp Metals die verbleibenden 75 Prozent kontrolliert und als Betreiber fungiert. Silvercorp hatte bereits im Februar das Baubudget für El Domo auf 284 Millionen US-Dollar angepasst, was eine Erhöhung gegenüber früheren Schätzungen darstellt. Das Ziel der Partner bleibt die Aufnahme der Produktion bis Mitte 2027.
Begünstigendes politisches Umfeld in Ecuador
Die operativen Fortschritte werden durch positive regulatorische Entwicklungen in Ecuador flankiert. Medienberichten zufolge erließ die ecuadorianische Bergbauregulierungs- und Kontrollbehörde (ARCOM) am 7. Juli eine Resolution, die Projekte im Explorationsstadium von bestimmten Aufsichtsgebühren befreit. Für das Geschäftsjahr 2026 wurde diese Gebühr sogar vollständig erlassen, was die finanzielle Belastung für Explorationsunternehmen reduziert.
Zusätzlich unterzeichneten Kanada und Ecuador am 24. Juli ein Freihandelsabkommen. Dieses Abkommen sieht vor, nach der Ratifizierung kanadische Zölle auf fast alle ecuadorianischen Exporte zu eliminieren und im Gegenzug ecuadorianische Zölle für kanadische Waren schrittweise abzubauen.
Für Salazar Resources verbessert dies die Rahmenbedingungen für langfristige Investitionen und den grenzüberschreitenden Kapitalfluss zwischen dem Heimatmarkt der Börsennotierung und dem Standort der Projekte.
Portfolioerweiterung und Explorationserfolge
Neben dem Flaggschiffprojekt El Domo treibt das Unternehmen weitere Vorhaben voran. Am 22. April konsolidierte Salazar die vollständige Eigentümerschaft am Santiago-Projekt im Süden Ecuadors.
Zudem wurden am 30. Juni Details zum Monja-Projekt bekannt, wo eine Kupfer-Gold-Porphyr-Mineralisierung auf einer Fläche von 1,5 mal 0,5 Kilometern definiert wurde. Gesteinsproben lieferten dort Spitzenwerte von bis zu 1,71 Prozent Kupfer und 0,99 Gramm Gold pro Tonne.
Die Marktreaktion spiegelt die Serie positiver Nachrichten und die technische Bestätigung der Projektwerte wider. Mit dem aktuellen Kurs von 0,2700 Euro rückt die Aktie wieder nah an ihr am Montag erreichtes 52-Wochen-Hoch heran, von dem sie derzeit nur noch 3,6 Prozent entfernt ist. Seit Jahresbeginn summiert sich der Wertzuwachs für Anleger damit bereits auf 81 Prozent.
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