Hochgradige Wolfram-Silber-Zone bei Pijilà identifiziert
Salazar Resources hat am Mittwoch über neue Explorationserfolge auf seinem PijilÃ-Projekt in Ecuador berichtet. In dem historischen Bohrloch MERC-011 stießen die Geologen auf einen hochgradigen Abschnitt, der über eine Breite von zwei Metern einen Gehalt von 1,80 % Wolfram sowie 740 Gramm pro Tonne Silber aufweist. Diese Entdeckung liegt innerhalb einer deutlich größeren Porphyr-Zone von 151,8 Metern Mächtigkeit, die zudem Kupfer, Gold und Molybdän enthält.
Die Bedeutung dieses Fundes wird durch die Einstufung der enthaltenen Metalle unterstrichen: Laut Medienberichten wurden Kupfer, Silber und Wolfram im Jahr 2025 auf die offizielle US-Liste der kritischen Mineralien gesetzt.
Bisher waren diese spezifischen Wolfram-Silber-Gehalte innerhalb der bestehenden Bohrstrukturen nicht separat ausgewiesen worden. Da für diesen Abschnitt noch keine Folgebohrungen zur Bestimmung der Kontinuität vorliegen, bleibt das genaue Ausmaß der Zone Gegenstand künftiger Untersuchungen.
Massiver Wertzuwachs beim Curipamba-El Domo-Projekt
Parallel zu den Explorationserfolgen treibt das Unternehmen die Entwicklung seines Hauptprojekts Curipamba-El Domo voran. Eine gestern veröffentlichte aktualisierte Studie des Beratungshauses SRK bescheinigt dem Vorhaben einen Netto-Gegenwartswert nach Steuern von 573 Millionen US-Dollar. Dies entspricht einer Steigerung von 121 % gegenüber der vorherigen Schätzung aus dem Jahr 2021. Salazar Resources hält an diesem Projekt einen Anteil von 25 Prozent, der als Beitragsfreistellung („carried interest“) ausgestaltet ist.
Der Bau der Mine wird zu 75 Prozent durch den Partner Silvercorp finanziert, wobei die erste Produktion für Mitte 2027 geplant ist. Die Reserven an Kupfer, Gold und Zink konnten laut der neuen Untersuchung im Vergleich zum Vorjahr zweistellig gesteigert werden. So stiegen die Kupferreserven um zehn Prozent auf rund 137.700 Tonnen, während die Silberreserven um 15 Prozent auf 11,0 Millionen Unzen zulegten.
Quartalszahlen und aktuelle Marktentwicklung
Auf der finanziellen Seite konnte das Unternehmen seinen Nettoverlust im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026, das am 30. Juni endete, reduzieren. Der Fehlbetrag belief sich auf knapp 0,44 Millionen Kanadische Dollar, nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein Minus von etwa 0,62 Millionen Kanadische Dollar verzeichnet worden war. Damit setzt das Unternehmen den Trend zur Stabilisierung seiner Bilanz fort, während die operativen Tätigkeiten in Ecuador intensiviert werden.
Trotz der positiven Nachrichten aus den Projekten verbuchte die Aktie im heutigen Handel Verluste. Der aktuelle Kurs von 0,2530 Euro entspricht einem Minus von 8,3 Prozent gegenüber dem Vortag.
Dennoch weist der Wert seit Jahresbeginn eine deutliche Wertsteigerung auf und konnte in diesem Zeitraum um 70 Prozent zulegen. Damit reflektiert der Kursverlauf die deutlichen Fortschritte bei der Ressourcenbewertung und die Vorbereitungen für die künftige Produktion.
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