Sony erhöht die Preise seiner PlayStation 5 weltweit — und liefert damit unfreiwillig ein Argument für SanDisk-Bullen. Hinter dem Konsolenpreisanstieg steckt dieselbe Knappheit bei NAND-Flash-Speicher, die SanDisks eigenes Geschäft gerade beflügelt.
Der „KI-Aufschlag“ erreicht den Verbraucher
Ab dem 2. April kostet die Standard-PS5 in den USA 649,99 Dollar, 100 Dollar mehr als bisher. Sony begründet die Erhöhung — bereits die zweite innerhalb eines Jahres — mit gestiegenen Produktionskosten, insbesondere bei Speicherchips.
Der Grund ist strukturell: Rechenzentren saugen einen wachsenden Anteil der weltweiten DRAM- und SSD-Produktion auf. Was für KI-Infrastruktur gebraucht wird, fehlt in der Konsumgüterproduktion. Für SanDisk bedeutet das anhaltend knappe Kapazitäten — und entsprechend hohe Preissetzungsmacht.
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Citi bleibt optimistisch
Citi-Analystin Asiya Merchant, nach eigener Einordnung unter den Top-1-Prozent der Wall Street, bekräftigte ihr Kaufvotum mit einem Kursziel von 875 Dollar. Das entspricht einem Aufwärtspotenzial von gut 41 Prozent gegenüber dem aktuellen Kurs.
Nach Gesprächen mit dem SanDisk-Management sieht Merchant Googles TurboQuant-Algorithmus nicht als ernsthafte Bedrohung für das Unternehmen. Insgesamt stufen zwölf Analysten die Aktie als Kauf ein, drei weitere empfehlen Halten. Das durchschnittliche Kursziel der Analysten liegt bei 700 Dollar, was einem Aufwärtspotenzial von rund 14 Prozent entspricht.
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Starke Prognose trotz Kursrückgang
Die Aktie hatte in den sieben Handelstagen vor dem 29. März knapp 22 Prozent verloren. Morgan Stanley ordnete den Rückgang — der auch Micron erfasste — als gesunde Korrektur ein, nicht als Trendwende.
Die Quartalsprognose für das dritte Quartal gibt den Bullen Substanz: SanDisk erwartet einen Umsatz zwischen 4,4 und 4,8 Milliarden Dollar, was einem sequenziellen Wachstum von 45 bis 58 Prozent entspräche. Die bereinigten Bruttomargen sollen auf 65 bis 67 Prozent steigen, der bereinigte Gewinn je Aktie auf 12 bis 14 Dollar — mehr als doppelt so viel wie im Vorquartal.
Spekulation um Aktiensplit
Am Rande des operativen Ausblicks gewinnt eine andere Diskussion an Fahrt: Spekulationen über einen möglichen Aktiensplit. SanDisk notiert nahe historischer Höchststände, die Produktionskapazitäten sollen durch mehrjährige Verträge ausgebucht sein. Eine formelle Ankündigung gibt es nicht. Ein Split würde die Handelsliquidität erhöhen und den Einstieg für Privatanleger erleichtern — beides Argumente, die das Thema vorerst auf der Agenda halten dürften.
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