Die Sanofi-Aktie könnte heute profitieren: Der französische Pharmakonzern hat vielversprechende Langzeitdaten zu seinem RSV-Präventionsmittel Beyfortus vorgelegt. Die in The Lancet Infectious Diseases veröffentlichte NIRSE-GAL-Studie zeigt erstmals, dass Säuglinge, die in ihrer ersten RSV-Saison mit Beyfortus immunisiert wurden, auch in der zweiten Saison signifikant weniger Krankenhausaufenthalte verzeichneten.
Die Zahlen sind beeindruckend: In der ersten Saison reduzierte das Präparat RSV-bedingte Krankenhausaufenthalte um 85,9 Prozent. Doch die eigentliche Überraschung folgt in der zweiten Saison – ohne erneute Gabe zeigte sich noch immer eine Reduktion von 55,3 Prozent. Bei Rehospitalisierungen von Säuglingen, die bereits einmal wegen RSV im Krankenhaus waren, lag der Rückgang sogar bei 78,2 Prozent.
Schutzwirkung übertrifft Erwartungen
Die in Galicien, Spanien, durchgeführte Studie umfasste 11.796 Säuglinge bei einer Teilnahmequote von 94,4 Prozent. Damit handelt es sich um die erste prospektive Real-World-Studie, die ein universelles RSV-Immunisierungsprogramm über zwei Saisons hinweg bewertet. Die Hypothese der Forscher: Beyfortus verhindert schwere RSV-Infektionen in den kritischen ersten Lebensmonaten, wenn die Lungenentwicklung noch nicht abgeschlossen ist. Dadurch könnten die Säuglinge auch in späteren Monaten weniger anfällig für Atemwegsinfektionen sein.
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Neben der Reduktion von Krankenhausaufenthalten zeigte die Studie auch deutliche Effekte auf ambulante Behandlungen. Die Erstkonsultationen wegen akuter Bronchitis oder Bronchiolitis sanken um 30,8 Prozent, Konsultationen wegen Atemwegsinfektionen um 33,4 Prozent.
Milliarden-Potenzial für Sanofi
Für Sanofi könnte Beyfortus zu einem Blockbuster werden. RSV verursacht weltweit rund 33 Millionen Fälle von akuten Atemwegsinfektionen bei Kindern unter fünf Jahren – allein die direkten medizinischen Kosten werden auf rund 5 Milliarden Euro geschätzt. Seit der Markteinführung haben bereits über 11 Millionen Säuglinge in mehr als 45 Ländern das Präparat erhalten.
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Die neuen Daten dürften die Position von Beyfortus im Wettbewerb deutlich stärken. Das Präparat ist als Einmaldosis konzipiert und bietet mit einer Halbwertszeit von 71 Tagen Schutz über die gesamte RSV-Saison. Zugelassen ist es für alle Säuglinge – unabhängig davon, ob sie gesund oder frühgeboren sind – sowie für Kinder bis 24 Monate, die in ihrer zweiten Saison noch gefährdet sind.
Mit diesen Langzeitdaten könnte Sanofi bei Gesundheitsbehörden und Versicherungen punkten: Die Studie liefert erstmals belastbare Bevölkerungsdaten für wirtschaftliche Bewertungsmodelle solcher Immunisierungsprogramme. Das dürfte die Erstattungsfähigkeit und damit die Marktdurchdringung weiter verbessern.
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