Santhera Pharmaceuticals hat am 8. Januar 2026 einen wegweisenden Lizenzvertrag mit Nxera Pharma abgeschlossen. Das Schweizer Biotech-Unternehmen lizenziert sein DMD-Medikament AGAMREE® (Vamorolone) für Japan, Südkorea, Australien und Neuseeland – und kassiert dafür kräftig.
Die Zahlen sprechen für sich: 40 Millionen US-Dollar fließen sofort, davon 30 Millionen in bar und 10 Millionen als Kapitalbeteiligung. Besonders pikant: Die Aktien werden zu 14,91 CHF ausgegeben – ein satter Aufschlag von 20 Prozent auf den 30-Tage-Durchschnittskurs. Rund 530.000 neue Aktien kommen so in Umlauf, allerdings mit Sperrfrist.
Bis zu 205 Millionen Dollar winken
Doch das ist erst der Anfang. Weitere 165 Millionen Dollar stehen als Meilensteinzahlungen in Aussicht, sobald bestimmte Umsatz- und Zulassungsziele erreicht werden. Dazu kommen zweistellige gestaffelte Lizenzgebühren auf die Nettoumsätze in den lizenzierten Märkten.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Santhera Pharmaceuticals?
Was macht den Deal so attraktiv? AGAMREE ist bereits in den USA, der EU, Großbritannien, China und Hongkong zugelassen. Das Medikament zur Behandlung der Duchenne-Muskeldystrophie unterscheidet sich fundamental von herkömmlichen Kortikosteroiden. Während klassische Steroide das Wachstum hemmen und den Knochenstoffwechsel beeinträchtigen, zeigen Fünfjahres-Daten von AGAMREE: deutlich weniger Wirbelbrüche, geringere Häufigkeit von Katarakten und normale Wachstumsraten.
Warum ausgerechnet Nxera?
Die Wahl des Partners erscheint strategisch klug. Nxera bringt nicht nur etablierte Strukturen im asiatisch-pazifischen Raum mit, sondern auch direkte AGAMREE-Erfahrung. Das Team hatte bereits 2023 durch die Übernahme von Idorsias Japan- und APAC-Geschäft Zugang zum Produkt erhalten. Mitarbeiter aus Basel, die früher für Idorsia arbeiteten, kennen Vamorolone aus früheren Entwicklungsphasen.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Santhera Pharmaceuticals?
Nxera muss nun die Zulassungsstudien in den lizenzierten Gebieten durchführen und wird für Herstellung sowie Vermarktung verantwortlich sein. Mit Produkten wie PIVLAZ (Clazosentan) hat das Unternehmen bewiesen, dass es im Spezialarzneimittel-Segment liefern kann.
Der Markt reagiert
Für Santhera bedeutet der Deal mehr als nur frisches Kapital. Die Transaktion erweitert die globale Reichweite von AGAMREE erheblich, ohne dass das Schweizer Unternehmen selbst die kostspielige Infrastruktur in Asien aufbauen muss. In der pivotalen VISION-DMD-Studie hatte das Medikament den primären Endpunkt nach 24 Wochen erreicht (p=0,002 versus Placebo).
Die Nebenwirkungen – cushingoides Aussehen, Erbrechen, Gewichtszunahme und Reizbarkeit – waren überwiegend leicht bis moderat. Entscheidend: AGAMREE beeinflusst weder Wachstum noch Knochenstoffwechsel negativ, was normale Serummarker für Knochenbildung und -resorption belegen.
Santhera Pharmaceuticals-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Santhera Pharmaceuticals-Analyse vom 8. Januar liefert die Antwort:
Die neusten Santhera Pharmaceuticals-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Santhera Pharmaceuticals-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 8. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Santhera Pharmaceuticals: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

