Software-Titel haben 2026 einen schwachen Start hingelegt. Die Angst vor KI-bedingter Disruption drückte auf die Kurse – SAP bildet da keine Ausnahme. Doch genau jetzt meldet sich ein prominenter Analyst zu Wort und sieht eine Kaufgelegenheit.
Analyst sieht Licht am Ende des Tunnels
Dan Ives von Wedbush zählt zu den bekanntesten Tech-Analysten der Wall Street. Nach dem jüngsten Abverkauf bei Software-Titeln zeigt er sich zuversichtlich und sieht den aktuellen Kursdruck als übertrieben an. In seinen Augen bietet der Rücksetzer bei Werten wie SAP eine konkrete Einstiegsgelegenheit – eine Einschätzung, die angesichts der allgemeinen Marktstimmung durchaus mutig ist.
Interessant: Auch beim SAP-Rivalen Oracle dreht sich die Stimmung. JPMorgan hat die Oracle-Aktie zuletzt zwar im Kursziel von 230 auf 210 Dollar gesenkt, das Rating aber gleichzeitig von „Neutral“ auf „Overweight“ angehoben. Begründung: eine spürbare Beschleunigung des Wachstums. Das deutet darauf hin, dass Analysten den Cloud-Software-Sektor trotz der Kursschwäche fundamental weiterhin positiv bewerten.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei SAP?
Vorstände stocken Beteiligungen auf
Auf Unternehmensebene gibt es unterdessen ein bemerkenswertes Signal: Gleich zwei SAP-Vorstandsmitglieder haben im Rahmen des Mitarbeiterbeteiligungsprogramms „MOVE SAP“ Aktien erhalten. Muhammad Alam bekam 1.929 Anteilsscheine zugeteilt, Sebastian Steinhäuser sogar 2.360 Stück – beide Transaktionen erfolgten am 10. März ohne Kaufpreis, also als Programmzuteilung.
Solche Zuteilungen sind zwar keine klassischen Käufe am offenen Markt, zeigen aber, dass das Management weiterhin am eigenen Unternehmen beteiligt wird und langfristig an den Kursentwicklungen partizipiert.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei SAP?
Parallel dazu hat BlackRock seine Stimmrechtsposition bei SAP leicht angepasst. Der US-Vermögensverwalter hält nun insgesamt 6,47 Prozent der Stimmrechte – minimal weniger als zuletzt gemeldet. Eine nennenswerte strategische Veränderung ist darin nicht zu erkennen; BlackRock bleibt einer der größten institutionellen Anteilseigner.
Zwischen KI-Angst und Neubewertung
Der Kern der aktuellen Kursschwäche liegt im Marktnarrativ: Viele Investoren fürchten, dass KI-Technologien klassische Softwaregeschäftsmodelle unter Druck setzen könnten. Diese Sorge hat 2026 zu erheblichen Bewertungsabschlägen im gesamten Sektor geführt.
Ob die Neubewertung zu weit gegangen ist, lässt sich erst im Rückblick beurteilen. Doch die Kombination aus positivem Analystensentiment, stabiler institutioneller Präsenz und aktiver Vorstandsbeteiligung lässt zumindest darauf schließen, dass das Umfeld für eine Gegenbewegung grundsätzlich vorhanden ist.
SAP-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue SAP-Analyse vom 11. März liefert die Antwort:
Die neusten SAP-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für SAP-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 11. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
SAP: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

