SAP hat am Freitag im Umfeld eines weltweiten Ausverkaufs bei KI-Aktien 3,4% verloren. Reuters berichtete am Donnerstag über Sorgen, der US-Rechenzentrumsausbau könnte sich nach den Zwischenwahlen verlangsamen. Die Nachrichtenagentur beschrieb damit das Branchenumfeld, ohne SAP ausdrücklich als Einzeltitel zu nennen.

Rückkäufe laufen weiter

Eine unternehmensspezifische Kapitalmarktmitteilung veröffentlichte SAP am Dienstag: Vom 26. bis einschließlich 30. Oktober kaufte der Konzern insgesamt 50.000 eigene Aktien auf XETRA zurück. Dafür wendete SAP nach eigenen Angaben ein aggregiertes Volumen von rund 10,6 Millionen € auf.

Bis einschließlich 30. Oktober hatte SAP im laufenden Aktienrückkaufprogramm insgesamt rund 9,1 Millionen Aktien erworben. Die Angaben stammen aus der 14. Zwischenmeldung des Unternehmens zum Programm.

Bereits die vorherige Zwischenmeldung vom 27. Oktober hatte weitere Käufe ausgewiesen. Für den Zeitraum vom 19. bis einschließlich 23. Oktober meldete SAP ein aggregiertes Rückkaufvolumen von 8.793.201,82 €.

Auch innerhalb der Softwarebranche standen SAP-Papiere unter Druck: dpa-AFX berichtete am Dienstag, dass nach der gesenkten Umsatzprognose von TeamViewer auch SAP und Nemetschek nachgaben.

Ausblick und nächster Ergebnistermin

Vor gut drei Wochen hatte SAP mit den Quartalszahlen den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr aktualisiert. Die Cloud-Umsätze sollten währungsbereinigt am oberen Ende der Spanne von 25,8 bis 26,2 Mrd. € liegen.

Für die Cloud- und Softwareerlöse stellte SAP ebenfalls das obere Ende der Prognosespanne in Aussicht. Diese reicht von 36,3 bis 36,8 Mrd. €.

Die Veröffentlichung der vorläufigen Ergebnisse für das vierte Quartal und das Geschäftsjahr 2026 ist für den 28. Januar 2027 angekündigt. SAP plant dazu sowohl eine Analysten- und Investorenkonferenz als auch eine Bilanzpressekonferenz.