Die japanische Finanzholding SBI Holdings hat am 4. Februar 2026 ihre Neun-Monats-Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 vorgelegt – und die haben es in sich. Der Gewinn schoss um 141 Prozent in die Höhe, während die Aktie mit einem Plus von 4,11 Prozent auf 3.451 Yen reagierte. Mit einer annualisierten Eigenkapitalrendite von 29,9 Prozent lässt das Unternehmen die Konkurrenz weit hinter sich.
Rekorde am laufenden Band
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Der Umsatz kletterte um 47 Prozent auf 1,49 Billionen Yen, das Vorsteuerergebnis explodierte um 141,6 Prozent auf 433,3 Milliarden Yen. Der den Anteilseignern zuzurechnende Gewinn vervielfachte sich auf 349,1 Milliarden Yen – 3,5-mal so viel wie im Vorjahr. Damit überholte SBI Holdings sogar den Branchenprimus Nomura Holdings und sicherte sich die Spitzenposition unter den japanischen Wertpapierhäusern.
Die Performance lässt die durchschnittliche Eigenkapitalrendite von Tokioter Börsenbanken (7,25 Prozent) und Wertpapierfirmen (10,33 Prozent) wie Kinderspielzeug aussehen. Verantwortlich für den Erfolg waren vor allem das Finanzdienstleistungs- und das Vermögensverwaltungsgeschäft. Hinzu kamen Bewertungsgewinne aus mehreren Beteiligungen im Private-Equity-Bereich und aus Krypto-Asset-Beständen.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei SBI Holdings?
Wachstumsmotor Shinsei Bank
Ein Schlüsselelement der Erfolgsstory ist die SBI Shinsei Bank, die seit der Übernahme durch SBI Holdings ihre Einlagen fast verdreifacht hat – auf 16,9 Billionen Yen. Das innovative Produkt „SBI Hyper Yokin“, das im September 2023 eingeführt wurde, knackte bereits nach vier Monaten die Marke von 1,1 Billionen Yen an Einlagen. Besonders bemerkenswert: Die Zeit zwischen 500 Milliarden und einer Billion Yen betrug nur 36 Tage.
Die Bank setzt auf ein Asset-Light-Modell mit Origination-and-Distribution-Strategie. Von 13 Billionen Yen originierter Vermögenswerte wurden bereits 600 Milliarden Yen an externe Investoren weitergereicht – ein cleverer Schachzug, um Erträge zu generieren, ohne die eigene Bilanz übermäßig zu belasten. Die Retail-Konten wuchsen von drei auf vier Millionen, wobei etwa 70 Prozent der Neukunden von SBI Securities vermittelt wurden.
Digitale Transformation im Fokus
Das Unternehmen treibt seine Transformation massiv voran. Im Wertpapiergeschäft erreichte SBI Securities trotz sinkender Provisionseinnahmen durch die „Zero Revolution“ Rekordwerte bei Finanzumsätzen. Das Margin-Trading-Volumen kletterte auf 2,05 Billionen Yen – ein neuer Höchststand. Bei Börsengängen sicherte sich die Firma einen Marktanteil von 95,8 Prozent als Konsortialführer.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei SBI Holdings?
Die strategische Neuausrichtung umfasst fünf Säulen: den konzernweiten KI-Einsatz, die Blockchain-Transformation der Kapitalmärkte, die Entwicklung einer Financial-Super-App, den Aufbau eines Neo-Media-Ökosystems und die „Fourth Megabank Initiative“ zur regionalen Belebung. Besonders beim Thema Blockchain setzt SBI auf die vollständige Übertragung aller Finanzinfrastruktur auf die Blockchain. Die Partnerschaft mit der SMBC zur Ausgabe eines Yen-Stablecoins wurde im August 2025 bekannt gegeben.
Ehrgeizige Mittelfristziele
Das mittelfristige Ziel, den Vorsteuergewinn auf 500 Milliarden Yen zu verdoppeln, scheint greifbar nah – schon nach neun Monaten steht man bei 433,5 Milliarden Yen. Die Eigenkapitalrendite-Vorgabe von 15 Prozent wurde mit 29,9 Prozent pulverisiert. Herausfordernd bleibt das Ziel, den Auslandsanteil auf 30 Prozent zu steigern. Bei einem geplanten Gesamtgewinn von 500 Milliarden Yen müssten 150 Milliarden Yen aus dem Auslandsgeschäft kommen – ein Ziel, das das Management über Übernahmen erreichen will.
Die Kundenbasis liegt aktuell bei 80 Millionen, wenn man die vietnamesische TP Bank mit rund 30 Millionen Kunden einrechnet. Bis März 2029 will SBI Holdings die Marke von 100 Millionen Kunden knacken. Der Vermögensverwaltungsbereich strebt bis 2027 ein Volumen von 20 Billionen Yen an – aktuell stehen bereits 13 Billionen Yen auf der Uhr.
SBI Holdings-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue SBI Holdings-Analyse vom 4. Februar liefert die Antwort:
Die neusten SBI Holdings-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für SBI Holdings-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 4. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
SBI Holdings: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


