Während der Wiener Leitindex ATX am Mittwoch kräftig zulegte, sank der Kurs von Schoeller-Bleckmann (SBO) um drei Prozent. Dieser Rückgang wirkt auf den ersten Blick überraschend. Die Ursache ist jedoch ein rein technischer Vorgang am Aktienmarkt.
Technischer Abschlag statt Verkaufswelle
SBO handelte am 6. Mai erstmals „Ex-Dividende“. Anleger, die das Papier im Depot halten, erhalten nun die angekündigte Ausschüttung. In der Folge reduzierte sich der Börsenkurs automatisch um den Wert der Dividende.
Parallel dazu kletterte der österreichische Leitindex um 2,6 Prozent. Marktteilnehmer setzten auf eine diplomatische Annäherung zwischen den USA und dem Iran. Diese Hoffnung beflügelte viele zyklische Titel an der Wiener Börse. SBO konnte als Ölfeldausrüster von dieser positiven Stimmung nicht profitieren.
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Starke Jahresbilanz trotz Kursrückgang
Trotz des aktuellen Minus blickt das Unternehmen auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Seit Januar legte die Aktie um rund 22 Prozent zu. Am Mittwochabend notierte das Papier bei 34,75 Euro.
Die Bewertung erreichte zuletzt ein hohes Niveau. Ein Relative-Stärke-Index (RSI) von über 83 deutete bereits vor dem Ex-Tag auf eine technisch überkaufte Situation hin. Die aktuelle Korrektur normalisiert dieses Bild etwas.
Spezifische Nachrichten aus der Konzernzentrale gab es zuletzt nicht. Das Marktumfeld für SBO bleibt weiterhin eng an die globale Energienachfrage gekoppelt. Investoren warten nun auf die tatsächliche Überweisung der Dividende auf ihre Konten.
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