Scottish Mortgage hat wieder eine klare Börsengeschichte. Der Investment Trust bietet Zugang zu privaten Tech-Schwergewichten, die sonst kaum handelbar sind. Vor allem SpaceX treibt die Erwartungen. Der Kurs zog in London auf ein neues Jahreshoch, während der Aufschlag zum inneren Wert wächst.
In Euro notiert der Titel bei 17,02 Euro. Seit Jahresanfang steht ein Plus von 22,57 Prozent, der Abstand zum 52-Wochen-Hoch von 17,15 Euro ist gering.
SpaceX rückt in den Mittelpunkt
Der wichtigste Treiber liegt im größten privaten Portfolio-Baustein. SpaceX soll im Juni 2026 an die Börse gehen. Berichte nennen eine angestrebte Bewertung von 1,75 bis 2 Billionen Dollar.
Für Scottish Mortgage wäre das mehr als ein Prestige-Thema. Die Position macht rund 19 Prozent des Nettovermögens aus. Damit hängt ein erheblicher Teil der Wahrnehmung am Wertansatz von SpaceX.
Der Trust stieg 2018 mit 200 Millionen Dollar ein. Heute wird die Beteiligung auf etwa 3,3 Milliarden Dollar geschätzt. Das zeigt, wie stark private Wachstumswerte den Gesamtwert des Portfolios prägen können.
Aufschlag auf den NAV wächst
In London erreichte die Aktie am Dienstag 1.476,50 Pence. Der geschätzte Nettoinventarwert liegt bei 1.390,85 Pence, der Aufschlag damit bei etwa 3,46 Prozent.
Das ist der Kern der Bewegung. Anleger zahlen aktuell mehr als den rechnerischen Wert der bekannten Beteiligungen. Sie kaufen damit auch die Chance, dass private Positionen wie SpaceX bei einem Börsengang höher bewertet werden.
Neben SpaceX hält der Trust weitere Beteiligungen in wachstumsstarken Bereichen. Dazu gehört Anthropic mit einem Anteil von 2,5 Prozent. Die Mischung aus KI, Raumfahrt und privatem Kapitalmarkt bleibt der wichtigste Bewertungshebel.
Marktumfeld hilft mit
Der breite britische Markt liefert Rückenwind. Der FTSE 100 legte am Dienstag um rund 0,68 Prozent zu. Entspanntere geopolitische Signale und stabilere Ölpreise stützten die Stimmung.
Auch charttechnisch bleibt der Trend robust. In Euro liegt die Aktie fast zehn Prozent über ihrem 50-Tage-Durchschnitt. Der RSI von 40,6 signalisiert dabei keine überhitzte Lage.
Die Kostenstruktur wirkt zusätzlich unterstützend. Die laufenden Gebühren liegen bei 0,31 Prozent, die Transaktionskosten bei 0,08 Prozent. Für einen Trust mit schwer zugänglichen Privatmarktpositionen ist das ein wichtiger Punkt.
Der nächste konkrete Prüfpunkt ist der Prospekt für den geplanten SpaceX-Anteilverkauf, der in den kommenden Tagen erwartet wird. Er dürfte genauer zeigen, welcher Wert für Scottish Mortgages größte private Position realistisch ansetzbar ist.
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