Der britische Immobilienkonzern Segro legte am heutigen Freitag Geschäftszahlen vor, die das Unternehmen in ein positives Licht rücken. Bei genauerem Blick auf die Zahlen zeigt sich: Während der Gewinn zurückging, kletterten Umsatz und Dividende kräftig nach oben.
Der bereinigte Gewinn je Aktie stieg um 6,1 Prozent auf 36,6 Pence – ein solides Plus, das die Erwartungen erfüllt. Noch wichtiger für Anleger: Die Gesamtdividende für 2025 wurde um 6,1 Prozent auf 31,1 Pence angehoben. Die Schlussdividende von 21,4 Pence wird am 8. Mai an Aktionäre ausgezahlt, die am 27. März im Register stehen.
Der Umsatz legte um 7,6 Prozent auf 726 Millionen Pfund zu, getrieben durch gestiegene Mieteinnahmen von 543 Millionen Pfund. Das verwaltete Vermögen wuchs auf 22 Milliarden Pfund. Der bereinigte Nettoinventarwert je Aktie kletterte auf 925 Pence – ein Anstieg um 2 Prozent.
Vermietungsrekord trotz schwächerer Gewinne
Allerdings zeigt sich auch eine Schattenseite: Der IFRS-Gewinn vor Steuern sank von 636 Millionen auf 560 Millionen Pfund. Hauptgrund waren deutlich niedrigere realisierte und unrealisierte Immobiliengewinne, die von 195 Millionen auf nur noch 55 Millionen Pfund abstürzten.
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Doch operativ lief es rund. Segro sicherte sich neue Mietverträge über rekordhohe 99 Millionen Pfund – mehr als je zuvor. Davon entfielen 66 Millionen auf Bestandsimmobilien und 33 Millionen auf Neubauprojekte, wobei 26 Millionen bereits vor Fertigstellung vermietet wurden. Besonders stark zeigte sich die zweite Jahreshälfte 2025, als die Nachfrage anzog.
Die Vermietungsquote verbesserte sich auf 94,9 Prozent nach 94 Prozent im Vorjahr. Gleichzeitig gelang es, 82 Prozent der Bestandskunden zu halten. Im Vereinigten Königreich erzielte das Unternehmen bei Mietvertragsanpassungen durchschnittliche Aufschläge von 46 Prozent – ein beeindruckender Wert.
Entwicklungspipeline mit attraktiven Renditen
Das Entwicklungsgeschäft trägt Früchte. Fertiggestellte Projekte brachten 29 Millionen Pfund an potenziellem Mietertrag, von dem bereits 93 Prozent gesichert sind. Die Entwicklungsrendite lag bei 8,2 Prozent – deutlich über dem Vorjahreswert von 6,9 Prozent.
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Für 2026 plant Segro Entwicklungsausgaben zwischen 450 und 550 Millionen Pfund, darunter rund 150 Millionen für Infrastruktur. Die aktuelle Pipeline verspricht 53 Millionen Pfund an neuem Mietertrag, wovon 47 Prozent bereits vertraglich gesichert sind.
Chief Executive David Sleath zeigte sich optimistisch: Die Nachfrage ziehe spürbar an, die Verhandlungen über weitere Vorvermietungen liefen auf Hochtouren. Besonders das Datencenter-Geschäft biete erhebliches Wachstumspotenzial – mit 2,5 Gigawatt an anschlussfertigen Grundstücken verfügt Segro über eine der größten Pipelines Europas.
Die Verschuldungsquote stieg moderat auf 31 Prozent nach 28 Prozent im Vorjahr. Die durchschnittlichen Fremdkapitalkosten blieben mit 2,6 Prozent nahezu stabil. Für das laufende Jahr plant das Management Immobilienverkäufe am oberen Ende der üblichen Bandbreite von ein bis zwei Prozent des Portfolios.
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