ServiceNow Aktie: Dramatischer Absturz auf 52-Wochen-Tief

Die ServiceNow-Aktie erreicht ein 52-Wochen-Tief bei 125 US-Dollar. Analysten senken ihre Ziele, sehen das Papier aber als überverkauft an und setzen auf die KI-Partnerschaft mit OpenAI.

ServiceNow Aktie
Kurz & knapp:
  • Aktie verliert fast 50 Prozent vom Jahreshoch
  • Analysten reduzieren Kursziele, behalten Kaufempfehlung
  • Strategische Partnerschaft mit OpenAI als Wachstumstreiber
  • Quartalszahlen Ende Januar als nächster Wendepunkt

Der Titel des Cloud-Software-Spezialisten ist auf einen Wert von nur noch 125,04 US-Dollar abgestürzt und markiert damit den tiefsten Stand seit einem Jahr. Innerhalb von zwölf Monaten hat die Aktie beeindruckende 42,84 Prozent ihres Wertes eingebüßt. Gemessen am 52-Wochen-Hoch von 239,62 US-Dollar liegt das Minus sogar bei 48 Prozent.

Die Bären haben das Papier fest im Griff, auch wenn die fundamentalen Kennzahlen ein anderes Bild zeichnen. Der Umsatz wächst mit 21,05 Prozent solide, die Bruttomarge liegt bei beeindruckenden 78,05 Prozent. Dennoch stufen Analysten die Aktie mittlerweile als überverkauft ein – was auf eine mögliche technische Gegenbewegung hindeutet.

Analysten senken Kursziele drastisch

Oppenheimer hat sein Kursziel von 200 auf 175 US-Dollar gekappt, behält aber die Kaufempfehlung bei. Der Grund für die Anpassung: Die aggressive Übernahmestrategie im vierten Quartal 2025 beunruhigt Investoren. BMO Capital zog mit einer identischen Kurszielreduktion nach.

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Die Sorge der Analysten ist nachvollziehbar. Wenn Software-Unternehmen verstärkt auf Zukäufe setzen, zweifeln Marktteilnehmer oft am organischen Wachstum. Können die wiederkehrenden Umsätze und der freie Cashflow noch aus eigener Kraft zulegen? Diese Frage schwebt über der Aktie.

Trotz der gesenkten Kursziele herrscht unter Analysten weiterhin ein „Strong Buy“-Konsens. Die Bewertung deutet darauf hin, dass der Titel mittlerweile unterbewertet sein könnte – eine These, die sich am 28. Januar bei der Vorlage der Quartalszahlen bestätigen oder widerlegen wird.

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OpenAI-Partnerschaft als Lichtblick?

Doch was bedeutet die jüngst verkündete Zusammenarbeit mit OpenAI für die Zukunft? Die mehrjährige Kooperation ermöglicht die Integration von OpenAI-Modellen in die ServiceNow-Plattform. KI-gestützte Assistenzfunktionen, intelligente Suche und automatische Content-Generierung sollen die Produktpalette aufwerten.

RBC Capital hält nach der OpenAI-Ankündigung an seinem Kursziel von 195 US-Dollar fest und betont das wachsende KI-Geschäft als Stütze der Bewertung. Über 1.000 Partner können bereits auf die neue KI-Plattform zugreifen und eigene Lösungen entwickeln – ein Ökosystem, das künftig für zusätzliche Erlösströme sorgen könnte.

Die strategische Neuausrichtung auf KI-Agenten zeigt: Das Management versucht, sich für die nächste Wachstumswelle zu positionieren. Ob dies ausreicht, um das verlorene Vertrauen der Anleger zurückzugewinnen, bleibt spannend. Die Quartalszahlen Ende Januar werden Klarheit bringen, ob der Titel seinen Tiefpunkt tatsächlich gefunden hat.

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