ServiceNow Aktie: Erfolgskurs beibehalten

Trotz eines branchenweiten Ausverkaufs aufgrund von KI-Bedenken stocken institutionelle Investoren ihre ServiceNow-Anteile massiv auf. Das Unternehmen verzeichnet weiterhin starkes operatives Wachstum.

ServiceNow Aktie
Kurz & knapp:
  • Starke Käufe institutioneller Investoren trotz Kursrückgang
  • Robustes Umsatz- und Gewinnwachstum im letzten Quartal
  • Neues Aktienrückkaufprogramm über fünf Milliarden Dollar
  • Erweiterte KI-Partnerschaft mit Vonage angekündigt

Ein branchenweiter Ausverkauf hat die Papiere von ServiceNow am Mittwoch unter Druck gesetzt. Auslöser war eine neue Studie, die vor KI-bedingten Verwerfungen im Softwaresektor warnt. Während der breite Markt nervös reagiert, zeigen neue Daten ein völlig anderes Bild bei den institutionellen Investoren.

KI-Sorgen belasten den Kurs

Verantwortlich für den jüngsten Kursrutsch von knapp sechs Prozent auf 104,40 US-Dollar ist ein pessimistischer Bericht von Citrini Research. Die Studie mit dem Titel „The 2028 Global Intelligence Crisis“ schürt Ängste vor massiven Umbrüchen in der Softwareindustrie durch künstliche Intelligenz. Diese Sorgen zogen den gesamten Technologiesektor in Mitleidenschaft. Entsprechende Branchen-ETFs gaben am Dienstag um mehr als vier Prozent nach.

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Ungeachtet der kurzfristigen Volatilität bauten große Adressen ihre Positionen zuletzt massiv aus. Aktuelle Pflichtmitteilungen vom Mittwoch belegen, dass Finanzinstitute wie Davenport & Co ihre Anteile im vierten Quartal um über 400 Prozent aufgestockt haben. Auch Focus Financial Network vervielfachte sein Engagement. Mittlerweile befinden sich gut 87 Prozent aller ausstehenden ServiceNow-Aktien in den Händen institutioneller Anleger.

Operativ auf Wachstumskurs

Abseits der Marktpsychologie liefert das operative Geschäft handfeste Argumente. Mit einem Quartalsumsatz von 3,57 Milliarden US-Dollar verzeichnete das Unternehmen ein Plus von knapp 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch der Gewinn je Aktie übertraf mit 0,92 US-Dollar die Erwartungen der Analysten. Das Management reagierte auf die robuste Finanzlage mit der Genehmigung eines neuen Aktienrückkaufprogramms im Volumen von fünf Milliarden US-Dollar.

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Parallel treibt der Konzern seine eigene KI-Strategie voran. Eine am heutigen Mittwoch verkündete Erweiterung der Partnerschaft mit der Ericsson-Tochter Vonage integriert Sprachfunktionen direkt in die hauseigene KI-Plattform. Ziel ist es, IT- und Kundenservice-Prozesse durch automatisierte Workflows weiter zu verschlanken.

Die langfristigen Aussichten für den Markt der IT-Betriebsautomatisierung (AIOps) stützen das Geschäftsmodell. Branchenexperten prognostizieren bis 2035 ein globales Marktwachstum von derzeit 8,5 auf über 92 Milliarden US-Dollar. Analysten stufen den Titel im Konsens weiterhin als moderaten Kauf ein und sehen das durchschnittliche Kursziel bei 192,61 US-Dollar.

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