SFS Aktie: Wirtschaftlicher Kurs

Der Schweizer Metallverarbeiter SFS erzielte im Jahr 2025 ein organisches Umsatzwachstum von 2,9 %, das jedoch durch starke negative Währungseffekte nahezu vollständig kompensiert wurde.

SFS Aktie
Kurz & knapp:
  • Umsatz leicht auf 3,06 Mrd. Franken gestiegen
  • Organisches Wachstum von fast drei Prozent
  • Starke Belastung durch Währungseffekte
  • Schwieriges Marktumfeld bremst alle Segmente

Der Schweizer Metallverarbeiter SFS hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Umsatzplus von 0,6 Prozent auf 3,06 Milliarden Franken abgeschlossen. Hinter dieser bescheidenen Zahl verbirgt sich allerdings eine deutlich stärkere operative Performance: Das organische Wachstum lag bei soliden 2,9 Prozent. Der Haken an der Sache? Währungseffekte von minus 2,9 Prozent haben den Zuwachs praktisch vollständig aufgefressen.

Das Ergebnis kommt in einem Marktumfeld zustande, das der Heerbrugger Konzern selbst als „intensiv“ und „widrig“ beschreibt. Die zurückhaltende Investitionsbereitschaft in den Zielmärkten belastet das Geschäft spürbar. Besonders die Automobilindustrie und die Industriefertigung in Europa kämpfen mit Überkapazitäten – entsprechend schwach fällt die Nachfrage aus.

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Globale Handelsunsicherheit bremst alle Segmente

Die weltweiten handelspolitischen Verwerfungen haben keinen Bereich verschont. Alle drei Geschäftsfelder von SFS – Engineered Components, Fastening Systems sowie Distribution & Logistics – spüren den Gegenwind. Dass SFS trotzdem organisch wachsen konnte, führt der Konzern auf seine breite Aufstellung zurück: Mit rund 150 Produktions- und Vertriebsstandorten in 35 Ländern verteilt sich das Risiko über verschiedene Endmärkte und Regionen. Zum Jahresende beschäftigte die Gruppe etwa 13.600 Mitarbeiter.

Die Wettbewerbsfähigkeit scheint intakt zu sein – doch die Rahmenbedingungen bleiben herausfordernd. Die Unsicherheit in den Märkten ist nach wie vor hoch, und eine spürbare Belebung der Investitionstätigkeit lässt auf sich warten. Für Anleger stellt sich die Frage: Reicht die geografische und produktseitige Diversifikation aus, um SFS durch diese schwierige Phase zu tragen? Die Antwort darauf wird auch davon abhängen, wie schnell sich das Marktumfeld stabilisiert – und ob die Währungsentwicklung künftig wieder zum Freund statt zum Feind wird.

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