Shell setzt seinen Aktionären gegenüber dieser Woche gleich auf zwei Ebenen ein klares Zeichen: Das laufende Aktienrückkaufprogramm wurde am 16. März fortgesetzt, und gleichzeitig bestätigte der Konzern die Dividendenzahlung für das vierte Quartal 2025 — fällig zum Monatsende.
Rückkäufe im Tagesrhythmus
Am vergangenen Montag erwarb Shell insgesamt 866.983 eigene Aktien zur Einziehung. Die Käufe verteilten sich auf mehrere Handelsplätze in London und Amsterdam, mit volumengewichteten Durchschnittspreisen von rund 34,06 Pfund bzw. 39,43 Euro. Ausgeführt werden die Transaktionen durch Morgan Stanley im Rahmen des am 5. Februar 2026 gestarteten Programms, das bis zum 1. Mai läuft.
Es handelt sich nicht um einen Einzelfall. Bereits am 9., 11. und 12. März hatte Shell Rückkäufe gemeldet — mit täglichen Volumina zwischen rund 153.000 und über zwei Millionen Aktien.
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Dividende und Rekordjahr 2025
Die Q4-Dividende von 0,372 US-Dollar je Aktie wird am 30. März ausgezahlt. Aktionäre, die fristgerecht eine Währungswahl getroffen haben, erhalten alternativ 0,3227 Euro oder 27,87 Pence — umgerechnet auf Basis der Marktkurse vom 11. bis 13. März.
Hintergrund dieser Ausschüttungsintensität ist ein starkes Geschäftsjahr 2025. Shell verteilte insgesamt rund 22,4 Milliarden US-Dollar an seine Aktionäre — 8,5 Milliarden als Dividenden, 13,9 Milliarden über Rückkäufe. Das entspricht etwa 52 Prozent des operativen Cashflows und liegt damit über dem eigenen Zielkorridor von 40 bis 50 Prozent. Die Dividende wurde dabei um vier Prozent angehoben.
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Analysten und Hauptversammlung im Blick
Bank of America erhöhte am 13. März ihr Kursziel für Shell von 2.900 auf 3.250 Pence, behielt aber das Neutral-Rating bei. Als Begründung nannte das Institut gestiegene Öl- und Gaspreiserwartungen für 2026 und 2027 sowie Risiken rund um eine mögliche längere Sperrung der Straße von Hormus.
Am Montag legte die Shell-Aktie um 1,77 Prozent zu — deutlich stärker als Branchenbegleiter wie Chevron (+0,11 %) oder ExxonMobil (+0,08 %), was auf eine aktienspezifische Bewegung hindeutet. Mit dem aktuellen Kurs von 39,45 Euro markiert der Titel heute ein neues 52-Wochen-Hoch.
Die nächste wichtige Wegmarke ist die Hauptversammlung am 19. Mai 2026, auf der der Geschäftsbericht 2025 vorgelegt wird. Dort dürften sowohl die Kapitalallokation als auch die Klimaziele des Konzerns zur Diskussion stehen — zwei Themen, bei denen Shells Kurs zwischen hohen Ausschüttungen und Emissionsversprechen weiterhin für Gesprächsstoff sorgt.
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