Shell Global LNG Limited hat am Montag einen fünfjährigen Liefervertrag für Flüssigerdgas mit METLEN unterzeichnet. Die Vereinbarung sieht sechs Ladungen jährlich vor; die Lieferungen sollen 2027 beginnen.
Lieferungen aus dem US-Portfolio
Der Vereinbarung zufolge entspricht das jährliche Liefervolumen ungefähr 0,6 Milliarden Kubikmetern. Die Ladungen sollen hauptsächlich aus Shells US-amerikanischem LNG-Portfolio stammen und nach Griechenland oder auf andere europäische Märkte gelangen. Damit legt der Vertrag sowohl die vorgesehene Herkunft als auch die möglichen Absatzmärkte fest.
Daneben meldete Shell gestern Käufe eigener Aktien zur Einziehung im Rahmen des laufenden Rückkaufprogramms. Die Käufe erfolgten laut Unternehmensmitteilung am Donnerstag.
Vor gut einer Woche hatte Shell ein Aktienrückkaufprogramm über 5,0 Milliarden $ angekündigt. Es soll bis zur Veröffentlichung der Ergebnisse für das vierte Quartal 2026 abgeschlossen sein.
Quartalszahlen und höhere Analystenziele
Für das dritte Quartal 2026 meldete Shell am 29. Oktober einen bereinigten Gewinn von 10,814 Milliarden $. Der Mittelzufluss aus dem operativen Geschäft betrug 21,043 Milliarden $. Zudem erklärte das Unternehmen eine Quartalsdividende von 0,3906 $ je Aktie.
RBC Capital Markets hob am 30. Oktober das Kursziel für Shell von 4.000p auf 4.100p an. Die Einstufung blieb bei „Sector Perform“. Zur Begründung verwies das Analysehaus auf aktualisierte Annahmen zu Rohstoffpreisen und höhere Gewinnprognosen.
Für die jüngste Kursschwäche nannte Axios am Mittwoch dagegen fallende Ölpreise als Treiber. Hoffnungen auf Fortschritte bei einer Beendigung des Iran-Konflikts hätten Sorgen um die Rohölversorgung gedämpft, nicht eine unternehmensspezifische Verschlechterung bei Shell.
Die Dividende für das vierte Quartal 2026 soll Shell am 4. Februar 2027 bekannt geben. Die Auszahlung ist für den 30. März 2027 vorgesehen.
Stand heute, 7. November: Shell – Kaufen, halten oder verkaufen?
Wer in Shell investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 7. November gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.

