Für Shell-Anleger verdichten sich dieser Tage gleich zwei positive Signale: Analysten sehen deutliches Aufwärtspotenzial beim Kurs, und ein abgeschlossenes Technologieprojekt bestätigt die strategische Weitsicht des Konzerns im Bereich erneuerbare Energien.
Barclays traut Shell deutlich mehr zu
Die Investmentbank Barclays hält an ihrer positiven Einschätzung für Shell fest und bewertet die Aktie weiterhin mit „Overweight“. Das ausgegebene Kursziel liegt bei 45 Pfund – und damit spürbar über dem aktuellen Handelsniveau von rund 35,40 Pfund an der Londoner Börse. Der Kurs gab heute leicht nach, was angesichts der verkürzten Handelswoche vor Ostern kaum überrascht.
Besonders bemerkenswert: Barclays kalkuliert für 2026 mit Gewinnen, die rund 30 Prozent über dem Marktkonsens liegen. Als Treiber nennen die Analysten die anhaltenden geopolitischen Spannungen im Nahen Osten, die Rohstoffpreise und damit die Margen der großen Energiekonzerne stützen. Shell steht dabei nicht allein – auch BP und TotalEnergies tragen das „Overweight“-Label. Doch die Lücke zwischen Kursziel und aktuellem Kurs ist bei Shell besonders ausgeprägt.
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Wellenenergie-Pilot im Hafen von Los Angeles erfolgreich abgeschlossen
Weniger im Rampenlicht, aber strategisch interessant: Shell hat gemeinsam mit dem schwedischen Wellenenergieunternehmen Eco Wave Power ein Pilotprojekt im Hafen von Los Angeles zum Abschluss gebracht. Der finale Projektabschlussbericht wurde zum 31. März 2026 eingereicht – damit sind alle vertraglich vereinbarten Meilensteine erfüllt.
Das Projekt begann 2024 mit einer Machbarkeitsstudie der US-Küstenlinie, bei der 77 geeignete Standorte für Wellenenergiesysteme identifiziert wurden. Die anschließende Pilotinstallation bei AltaSea verlief durch alle Phasen – von Genehmigung und Engineering bis hin zu Fertigung, Installation und Betriebstest unter realen Meeresbedingungen. Bemerkenswert: Die Gesamtkosten blieben unter einer Million Dollar, was das Kostenmodell der küstenintegrierten Technologie unterstreicht.
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Die Anlage wird künftig als Demonstrations- und Bildungsstandort weiter betrieben – ein konkreter Referenzpunkt für potenzielle kommerzielle Partner weltweit.
Für Anleger zeichnet sich damit ein Bild, das über den klassischen Ölpreiszyklus hinausgeht: Shell setzt auf breite Energiekompetenz, während Barclays für das laufende Jahr erhebliches Gewinnpotenzial sieht, das der Markt bislang unterschätzt.
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