Shell treibt sein Aktienrückkaufprogramm im Eiltempo voran. Allein an einem einzigen Handelstag wurden über 2,3 Millionen Papiere eingezogen. Während das 3,5-Milliarden-Dollar-Programm auf die Zielgerade einbiegt, richten Investoren den Blick bereits auf das nächste Großereignis.
Das aktuelle Rückkaufprogramm startete Anfang Februar und nähert sich nun seinem geplanten Ende am 1. Mai. Es ist bereits das 17. Quartal in Folge, in dem der Energieriese eigene Anteile im Wert von mindestens drei Milliarden Dollar vom Markt nimmt. Diese kontinuierliche Verknappung des Angebots stützt die Nachfrage spürbar.
Rückenwind durch steigende Ölpreise
Am 8. April legt das Unternehmen sein Handelsupdate für das erste Quartal vor. Die Vorzeichen dafür stehen gut, da die Notierungen für die Ölsorten Brent und WTI in den vergangenen Wochen um mehr als 50 Prozent kletterten. Analysten rechnen daher mit einem deutlichen Gewinnsprung. Der Konsens geht von einem Gewinn je Aktie von rund 98 US-Cent aus, was einem Plus von 24 Prozent gegenüber dem Vorjahr entsprechen würde.
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Fokus auf Kostendisziplin
Neben dem klassischen Ölgeschäft bleibt die Flüssiggas-Sparte (LNG) ein zentraler Ertragstreiber. Die anhaltenden Schwankungen an den globalen Gasmärkten bieten dem Handelsarm von Shell traditionell lukrative Margen. Gleichzeitig achtet das Management strikt auf die Ausgaben. Die Investitionen sollen 2026 im Rahmen von 20 bis 22 Milliarden Dollar bleiben.
Diese strategische Disziplin honoriert der Markt. Mit einem Kursplus von über 23 Prozent seit Jahresbeginn notiert das Papier aktuell bei 39,67 Euro und damit nur hauchdünn unter seinem 52-Wochen-Hoch.
Das anstehende Handelsupdate am 8. April liefert die konkreten Zahlen zur jüngsten Ölpreisrallye. Übertreffen die Ergebnisse den erwarteten Gewinn von 98 US-Cent je Aktie, hat das Management fundamentale Argumente geliefert, um das hohe Bewertungsniveau auch nach Auslaufen der Aktienrückkäufe im Mai zu stützen.
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