Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Das bereinigte EBITDA von Sibanye-Stillwater schoss im dritten Quartal 2025 um 198 Prozent auf 560 Millionen US-Dollar nach oben. Gegenüber dem Vorquartal bedeutet das noch immer ein Plus von 53 Prozent. Was steckt hinter diesem Kursfeuerwerk?
Der Platinpreis legte 2025 um über 90 Prozent zu, Palladium kletterte um 65 Prozent und Rhodium um 80 Prozent. Diese Rallye kam nicht von ungefähr: Zum dritten Mal in Folge verzeichnete der Markt ein Defizit. Rund 700.000 Unzen Platin fehlten, während die Minenproduktion gleichzeitig um fünf Prozent sank. Die Nachfrage aus der Automobil- und Schmuckindustrie blieb trotz leichter Abschwächung überdurchschnittlich hoch.
Produktion auf Hochtouren
In den südafrikanischen Betrieben steigerte das Unternehmen die 4E-PGM-Produktion im dritten Quartal um fast 70.000 Unzen auf 494.000 Unzen. Der durchschnittliche Korbpreis erreichte 1.839 US-Dollar pro Unze, während die All-in-Kosten bei niedrigen 1.278 US-Dollar lagen.
Die Goldmine Dreifontein brillierte mit 175.929 Unzen – 21 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum und sogar 25 Prozent mehr als im zweiten Quartal. Gleichzeitig sanken die Produktionskosten. Auch Beatrix überzeugte mit einem Produktionsplus von 13 Prozent gegenüber dem Vorquartal bei gleichzeitig um acht Prozent reduzierten Kosten.
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US-Geschäft liefert ab
In den Vereinigten Staaten produzierte Sibanye-Stillwater 73.171 2E-Unzen und recycelte 82.503 3E-Unzen. Das Recyclinggeschäft allein steuerte 27 Millionen US-Dollar zum bereinigten EBITDA bei. Beide Sparten übertrafen die Ergebnisse des Vorquartals deutlich.
Nachhaltigkeit zahlt sich aus
Die im März und September 2025 in Betrieb genommenen Projekte Castle und Springbok erzeugten zusammen 156 Gigawattstunden Energie. Dadurch vermied das Unternehmen 168.000 Tonnen CO2-Emissionen und sparte rund vier Millionen US-Dollar ein.
Die Auszeichnung als Anwender der Taskforce on Nature-related Financial Disclosures unterstreicht das Engagement: Sibanye-Stillwater gehört nun zu einer Gruppe von 733 Unternehmen, die sich zur freiwilligen Nachhaltigkeitsberichterstattung verpflichtet haben.
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Chrom-Deal sichert Zukunft
Die neue Vereinbarung mit Glencore Merafe Venture beschleunigt die Lieferung vertraglich vereinbarter Chrommengen um etwa 20 Jahre. Durch höhere Zufuhr und verbesserte Ausbeute in den Marikana Chrome Recovery Plants erschließt das Unternehmen zusätzliches Wachstumspotenzial. Der Chrombergbaumarkt soll bis 2035 ein Volumen von 7,91 Milliarden US-Dollar erreichen und jährlich um 5,7 Prozent wachsen.
Anleger reagieren euphorisch
Wer am 5. Juni 2025 auf die spekulative Empfehlung setzte, konnte Anfang der aktuellen Woche auf einen Gewinn von 145 Prozent blicken. Die Aktie hatte sich seit dem April-Tief nahezu verdoppelt, bevor die Empfehlung ausgesprochen wurde.
Das dritte Defizitjahr in Folge und Chinas wachsende Nachfrage nach Platinbarren und -münzen dürften die Preise auch 2026 stützen. Die historische Unterbewertung von Platin gegenüber Gold bietet zusätzliches Aufwärtspotenzial. Mit stabilen Kosten und steigender Produktion ist Sibanye-Stillwater perfekt positioniert, um von diesem Trend zu profitieren.
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