Milliarden-Aktienrückkäufe, die Rückkehr der Dividende und nun der bevorstehende Sprung in den Stoxx Europe 50: Bei Siemens Energy verdichten sich die positiven Nachrichten. Der Konzern belohnt seine Aktionäre zunehmend für die Geduld während der vergangenen Krisenjahre. Doch wie nachhaltig ist dieser operative Aufschwung wirklich?
Strukturelle Nachfrage und Milliarden-Rückkauf
Ab dem 23. März ersetzt der Energietechnikkonzern den Spirituosenhersteller Diageo im Stoxx Europe 50. Diese Aufnahme über die Fast-Entry-Regel zwingt passiv verwaltete ETFs zu Umschichtungen und dürfte in den kommenden Wochen eine erhebliche strukturelle Nachfrage nach den Papieren auslösen. Flankiert wird dieser Meilenstein von einem am 4. März gestarteten Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von bis zu zwei Milliarden Euro. Zusammen mit der wieder eingeführten Dividende signalisiert das Management deutliches Vertrauen in die eigene Ertragskraft und gibt überschüssiges Kapital direkt an die Anteilseigner zurück.
Rekordaufträge stützen die Jahresziele
Das Fundament für diese weitreichenden Kapitalmaßnahmen liefert ein operativ starkes erstes Quartal. Der Auftragseingang kletterte um 33 Prozent auf 17,6 Milliarden Euro, maßgeblich getrieben von einer historisch hohen Nachfrage nach Gasturbinen. Besonders der weltweite Ausbau von Rechenzentren füllt die Auftragsbücher des Unternehmens in rasantem Tempo. Das Ergebnis je Aktie sprang im Vorjahresvergleich von 0,23 Euro auf 0,79 Euro. Um diesen Schwung im wichtigen US-Markt zu nutzen, investiert der Konzern zudem rund eine Milliarde US-Dollar in amerikanische Produktionskapazitäten für Netzinfrastruktur. Die Jahresprognose mit einem erwarteten Umsatzwachstum von 11 bis 13 Prozent bleibt folglich unangetastet bestehen.
Gamesa bleibt der entscheidende Prüfstein
Trotz eines leichten Tagesverlusts auf aktuell 154,25 Euro beläuft sich das Plus der Aktie seit Jahresanfang auf über 25 Prozent. Auf Sicht von zwölf Monaten steht sogar ein Zuwachs von gut 170 Prozent zu Buche. Die Bewährungsprobe für die Fortsetzung dieses Trends folgt am 12. Mai mit den Zahlen zum zweiten Quartal. An diesem Stichtag muss das Management belegen, dass auch die Sanierung der krisengebeutelten Windkrafttochter Siemens Gamesa messbare Fortschritte macht und der Turnaround auf allen Geschäftsebenen funktioniert.
Siemens Energy-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Siemens Energy-Analyse vom 12. März liefert die Antwort:
Die neusten Siemens Energy-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Siemens Energy-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 12. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Siemens Energy: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


