Siemens Energy Aktie: Inspirierende Performance!

Siemens Energy schüttet nach erfolgreichem Geschäftsjahr eine Dividende aus und profitiert von der global steigenden Stromnachfrage, insbesondere durch KI-Rechenzentren.

Siemens Energy Aktie
Kurz & knapp:
  • Dividende von 0,70 Euro je Aktie beschlossen
  • Stark steigende Stromnachfrage als Wachstumstreiber
  • Ausbau von Kapazitäten für Transformatoren und Gasturbinen
  • Aktie notiert nahe 52-Wochen-Hoch

Siemens Energy setzt nach Jahren des Umbaus ein sichtbares Signal: Auf der Hauptversammlung am 26. Februar gab es erstmals seit 2022 wieder eine Dividende. Dazu kommt Rückenwind von einem globalen Trend, der kaum zu übersehen ist: Der Stromhunger wächst – auch wegen KI-Rechenzentren. Doch wie passt das zur Kritik am Ausbau des Gasturbinen-Geschäfts?

Hauptversammlung: Rückenwind für Management

Die Aktionäre haben in Berlin mit großer Mehrheit eine Dividende von 0,70 Euro je Aktie beschlossen. Die Zustimmung fiel mit 99,99% nahezu einstimmig aus. Auch der Vorstand um CEO Christian Bruch erhielt bei der Entlastung mit über 96% ein klares Votum.

Die Botschaft dahinter ist eindeutig: Die Restrukturierung und die operativen Fortschritte kommen am Kapitalmarkt an. Untermauert wird das durch den Abschluss des Geschäftsjahres 2025, in dem Siemens Energy ein Ergebnis nach Steuern von 1,685 Milliarden Euro ausgewiesen hat. Das Aufsichtsgremium sprach dabei vom bislang erfolgreichsten Jahr der Unternehmensgeschichte.

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Stromnachfrage und KI: Der äußere Treiber

Neben den internen Verbesserungen spielt der Markt dem Konzern in die Karten. Laut Darstellung auf der Hauptversammlung ist die weltweit stark steigende Stromnachfrage ein zentraler Treiber. Besonders der Ausbau von Rechenzentren für künstliche Intelligenz erhöht den Bedarf – und damit auch die Investitionen in Netze und Energieinfrastruktur.

Um diese Nachfrage zu bedienen, baut Siemens Energy die Fertigungskapazitäten für Transformatoren und Gasturbinen aus. Genau hier liegt auch der Kern des aktuellen Spannungsfelds: Wachstum in der Infrastruktur trifft auf Debatten über den richtigen Energiemix.

Kritik am Gasturbinen-Ausbau – und die operative Balance

Während der Veranstaltung meldeten sich zivilgesellschaftliche Gruppen zu Wort. Sie kritisierten die anhaltende Ausweitung des Gasturbinen-Geschäfts zur Deckung des Strombedarfs von Rechenzentren und forderten einen stärkeren Fokus auf erneuerbare Lösungen.

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Gleichzeitig bleibt das Umfeld für Industrieunternehmen komplex: Lieferketten, der enorme Investitionsbedarf in Stromnetze und die parallele Aufgabe, Versorgungssicherheit und Transformation auszubalancieren, verlangen laut Management eine präzise Steuerung.

Am Markt zeigt sich der Titel derweil technisch weiter stark: Zum Wochenschluss notierte die Aktie bei 165,00 Euro, rund 2,5% unter dem 52‑Wochen-Hoch von 169,20 Euro. Auffällig ist auch der hohe RSI von 85,4, was die Dynamik der jüngsten Aufwärtsbewegung unterstreicht.

Nach der Hauptversammlung ist der Rahmen damit klar: Dividende und Restrukturierungs-Lob stützen die Story – während die Diskussion um Gasturbinen versus Erneuerbare zum entscheidenden Begleitthema wird, wenn der Konzern seine Kapazitätsausweitung für Transformatoren und Turbinen vorantreibt.

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