Siemens Energy hat sich einen Großauftrag im Wert von über einer Milliarde Euro gesichert. Das Unternehmen wird vier Konverter für die Bornholm Energy Island liefern – ein deutsch-dänisches Prestigeprojekt in der Ostsee. Die Auftragsvergabe erfolgte bereits im September des vergangenen Jahres.
Bei dem Vorhaben handelt es sich um ein Stromdrehkreuz auf der dänischen Insel Bornholm. Die Anlage soll Offshore-Windstrom aus der Ostsee aufnehmen und bedarfsgerecht nach Deutschland und Dänemark weiterleiten. Die Konverter von Siemens Energy spielen dabei eine Schlüsselrolle: Sie heben den Strom auf das erforderliche Spannungsniveau an und ermöglichen so die Verteilung über See- und Landkabel.
Flaggschiff der europäischen Energiewende
Das Projekt wird von den Übertragungsnetzbetreibern Energinet und 50Hertz vorangetrieben. Ziel ist es, 3 Gigawatt Offshore-Windenergie ins europäische Stromnetz einzuspeisen – genug, um etwa 3 Millionen Haushalte mit Elektrizität zu versorgen. Deutschland und Dänemark haben sich darauf geeinigt, die Kosten für die Offshore-Windenergie zu teilen. Es ist das erste Mal, dass zwei Länder gemeinsam eine Offshore-Windfarm finanzieren.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Siemens Energy?
Bundeskanzler Friedrich Merz bezeichnete das Vorhaben als beispielgebend für andere Länder. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche nannte es ein Flaggschiff europäischer Kooperation und ein strategisches Projekt für die gemeinsame Sicherheit. Stefan Kapferer, Chef von 50 Hertz, betonte die Signalwirkung für die gesamte Offshore-Industrie in Europa.
Nordsee-Gipfel setzt ehrgeizige Ziele
Das Bornholm-Projekt ist Teil einer größeren Initiative. Beim Nordsee-Gipfel in Hamburg einigten sich die Anrainerstaaten darauf, bis zu 100 Gigawatt Erzeugungsleistung grenzüberschreitend zu vernetzen. Ziel ist es, die Nordsee zum größten Energie-Hub der Welt zu entwickeln. Bis 2050 sollen gemeinsam bis zu 300 Gigawatt Leistung in der Nordsee installiert werden.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Siemens Energy?
Die Energieminister schlossen zudem einen Investitionspakt mit der Windindustrie. Die Branche verpflichtet sich, die Gesamtkosten für Stromerzeugung bis 2040 um 30 Prozent zu senken. Im Gegenzug erhalten die Unternehmen Planungssicherheit durch zugesicherte Ausschreibungen über 2030 hinaus. Bis 2030 sollen in Europa 9,5 Milliarden Euro in neue Produktionskapazitäten investiert und 91.000 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden.
Für Siemens Energy bedeutet der Milliarden-Auftrag eine Bestätigung seiner Technologieführerschaft im Bereich der Energieinfrastruktur. Die Konverter-Technologie ist entscheidend für die Integration erneuerbarer Energien ins Stromnetz – ein Wachstumsmarkt mit langfristigem Potenzial.
Siemens Energy-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Siemens Energy-Analyse vom 26. Januar liefert die Antwort:
Die neusten Siemens Energy-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Siemens Energy-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 26. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Siemens Energy: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


