Sierra Madre: 15,45 Prozent Wochenminus

Die Bergbauaktie Sierra Madre verliert in einer Woche 15 Prozent. Starke US-Arbeitsmarktdaten belasten den Edelmetallsektor zusätzlich.

Sierra Madre Gold and Silver Aktie
Kurz & knapp:
  • Wochenverlust von über 15 Prozent
  • US-Jobdaten lösen Zinsspekulationen aus
  • Aktie nähert sich 200-Tage-Linie
  • Hohe Volatilität von 78 Prozent

Die Bergbauaktie Sierra Madre Gold and Silver kostet aktuell 1,02 Euro. Ein winziges Plus von 0,79 Prozent. Doch der Schein trügt: Hinter dem ruhigen Handelstag steckt eine Woche voller Verluste. Seit sieben Tagen geht es um 15,45 Prozent nach unten.

Auslöser war der US-Arbeitsmarkt. Neue Daten zeigen 172.000 zusätzliche Stellen – deutlich mehr als erwartet. Das weckt Spekulationen auf Zinserhöhungen später im Jahr. Für Minenaktien eine toxische Mischung: Höhere Renditen, ein stärkerer Dollar, fallende Edelmetallkurse.

Technische Lage angespannt

Die Aktie notiert heute nahe ihrer 200-Tage-Linie bei 0,99 Euro. Ein typisches Stabilisierungsniveau in einem fallenden Markt. Der relative Stärkeindex von 36,7 zeigt: weder überkauft noch überverkauft. Neutral – aber auf dünnem Eis.

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Vom 52-Wochen-Hoch bei 2,12 Euro trennen Sierra Madre mehr als 50 Prozent. Vom Tief bei 0,42 Euro liegt man immerhin 141 Prozent entfernt. Ein Wert, der schon bessere Tage gesehen hat.

Volatilität bleibt Begleiter

Die annualisierte 30-Tage-Volatilität von über 78 Prozent spricht Bände. Anleger in dieser Aktie brauchen Nerven. Der Preis reagiert empfindlich auf jede Makro-Nachricht.

Ob die aktuelle Unterstützung bei rund einem Euro hält, hängt von der weiteren Geldpolitik ab. Kommen im Juni weitere Hinweise auf Straffung, dürfte der Druck auf Minenwerte anhalten. Stabilisiert sich der Silberpreis, könnte Sierra Madre technisch aufholen. Ein klares Signal Richtung Erholung gibt es aber noch nicht.

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Über Dieter Jaworski 4798 Artikel

Über mich: Systematisch und fundiert investieren

Als unabhängiger Finanzanalyst unterstütze ich seit 2002 private und institutionelle Anleger bei der Entwicklung nachhaltiger Finanzstrategien. Meine Leidenschaft für Finanzen und Zahlen reicht jedoch viel weiter zurück – über 40 Jahre. Diese langjährige Begeisterung, kombiniert mit über zwei Jahrzehnten professioneller Erfahrung in Aktienanalyse und Vermögensaufbau, bildet die Basis meiner Arbeit.

Mein Ziel ist es, Ihnen zu helfen, Ihre Finanzen selbstbewusst und systematisch zu steuern. Ich setze auf praxiserprobte Strategien, die auf fundierten Kennzahlen und klaren Regeln basieren – ohne Hype oder kurzfristige Spekulation.

Mein Weg: Von Siemens-Aktien zur professionellen Analyse

Meine Faszination für Finanzen begann früh. Die ersten eigenen Aktien (Siemens-Belegschaftsaktien 1980) weckten mein Interesse. Während meines Elektrotechnikstudiums vertiefte ich mich im Selbststudium in die Analyse von Aktien und Unternehmensdaten. Die Dotcom-Blase um 2000 war eine prägende Erfahrung – der Verlust von 50% des Kapitals verdeutlichte mir schmerzhaft: „Gier frisst Hirn“. Diese Lektion führte zur Entwicklung disziplinierter Strategien im Bereich Value Investing und Momentum.

Parallel zu meiner wachsenden Finanzexpertise war ich 29 Jahre bei Siemens in internationalen Positionen tätig (u.a. Netzplanung, technische Großprojekte, Vertriebsleitung). Diese Zeit verschaffte mir tiefe Einblicke in die Abläufe und Kennzahlen großer Konzerne – ein unschätzbarer Vorteil für die heutige Aktienbewertung. Ich war zudem im Research-Team eines Finanzinstituts und als Gutachter für einen Wirtschaftsverlag tätig.

Seit 2007 bin ich als unabhängiger Finanzdienstleister aktiv. Meine Analysen teile ich auch unter den Pseudonymen „Javo“ und "value-javo" auf Finanzplattformen.

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Seit 2014 setze ich meine Strategie öffentlich und transparent im Wikifolio „2M – Market Momentum“ um. Dieses Portfolio fokussiert auf Aktien mit starkem Momentum, die gleichzeitig strenge fundamentale Kriterien (Marge, Verschuldung, Ertragskraft) erfüllen. Es spiegelt meine Kernprinzipien wider:

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