Der eskalierende US-Iran-Krieg hat den Silbermarkt in den vergangenen Wochen extrem volatil gemacht. Nach einer gewaltigen Rally, die den Preis zeitweise in historische Höhen trieb, gönnt sich das Edelmetall aktuell eine Verschnaufpause. Doch fundamentale Angebotsengpässe und die anhaltende geopolitische Unsicherheit deuten darauf hin, dass die Ruhe trügerisch sein könnte.
Aktuell konsolidiert der Spot-Preis bei rund 88,70 US-Dollar je Unze. Zwar gab der Kurs gegenüber gestern leicht nach, notiert aber weiterhin rund dreimal so hoch wie noch vor einem Jahr. Haupttreiber dieser enormen Aufwärtsbewegung ist der Nahostkonflikt. Die faktische Schließung der Straße von Hormuz hat nicht nur die Ölpreise in die Höhe getrieben, sondern auch globale Inflationssorgen neu entfacht. Zu Beginn der militärischen Auseinandersetzung war Silber zeitweise auf 96 Dollar gesprungen, bleibt damit aber noch unter dem Rekordhoch von 121 Dollar aus dem Januar 2026.
Strukturelles Defizit trifft auf Rekordnachfrage
Abseits der geopolitischen Schlagzeilen stützen harte fundamentale Fakten das hohe Preisniveau. Der Silbermarkt steuert auf das fünfte Defizitjahr in Folge zu, mit einem kumulierten Angebotsfehlbetrag von 820 Millionen Unzen seit 2021. Gleichzeitig wächst die industrielle Nachfrage kontinuierlich, da insbesondere die Photovoltaik- und Elektroautoindustrie zwingend auf das Metall angewiesen sind.
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Wie angespannt die Lage in der Lieferkette tatsächlich ist, zeigen aktuelle Daten aus China: Die Fabrikabgabepreise für die Silberveredelung im weltgrößten Verarbeitungsland schossen zuletzt um 16,9 Prozent im Jahresvergleich in die Höhe. Dies bedeutet einen erheblichen Margendruck für die weiterverarbeitende Industrie und unterstreicht die Knappheit des physischen Materials.
Analysten passen Prognosen deutlich an
Wie reagieren die großen Adressen auf diese Gemengelage? Die Antwort zeigt sich in signifikanten Prognoseanpassungen. J.P. Morgan hat das durchschnittliche Kursziel für 2026 drastisch von 56,30 auf 81 Dollar je Unze angehoben. Ein Blick auf die COMEX-Lagerbestände, die seit 2020 um mehr als 70 Prozent eingebrochen sind, untermauert diese Neubewertung durch den Markt.
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Kurzfristig blicken Händler nun auf die US-Notenbank Fed. Nach den jüngsten US-Inflationsdaten gehen die Märkte fest davon aus, dass die Zinsen vorerst stabil bleiben, was einen schnellen geldpolitischen Impuls für Edelmetalle ausschließt. Zinssenkungen werden von Marktteilnehmern frühestens für den September eingepreist.
Die weitere Preisentwicklung von Silber hängt in den kommenden Wochen maßgeblich vom Verlauf des US-Iran-Krieges ab. Solange die geopolitische Lage angespannt bleibt und das strukturelle Angebotsdefizit der wachsenden Industrienachfrage gegenübersteht, ist der Boden für das Edelmetall fundamental stark bereitet. Die nächste wichtige Richtungsentscheidung für den Markt fällt am 18. März mit dem Zinsentscheid der Federal Reserve.
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