Der Silberpreis zeigt sich zum Wochenschluss erstaunlich widerstandsfähig. Nach einem dramatischen Kursrutsch von fast 47% seit dem Januar-Allzeithoch bei 121 Dollar stabilisiert sich das weiße Metall nun bei rund 82 Dollar je Feinunze. Verantwortlich dafür: die anhaltende Militärkampagne der USA und Israels gegen den Iran sowie ein schwächelnder Dollar.
Iran-Konflikt hält Märkte in Atem
Die US-israelische Kampagne gegen den Iran geht in den sechsten Tag. Ein US-U-Boot versenkte ein iranisches Kriegsschiff vor Sri Lanka. US-Präsident Trump warnte bereits, die Eskalation könne eine noch härtere iranische Führung an die Macht bringen.
Besonders brisant: Der Iran hat die Straße von Hormuz im Februar bereits für Militärmanöver gesperrt. Trump kündigte an, die US-Marine werde kommerzielle Schiffe im Golf versicherungstechnisch unterstützen – ein klares Zeichen für die Nervosität rund um eine der wichtigsten globalen Handelsrouten. Eine längere Blockade würde die Metallmärkte zusätzlich unter Druck setzen.
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Die Unsicherheit treibt Anleger in sichere Häfen. Am Donnerstag legte Silber um 3,1% auf 84,55 Dollar zu, nachdem es am Vortag noch um über 8% eingebrochen war.
Strukturelles Defizit verschärft die Lage
Abseits der Schlagzeilen stützen fundamentale Faktoren den Silberpreis nachhaltig. Laut Silver Institute dürfte der Markt 2026 das sechste Jahr in Folge ein Angebotsdefizit verzeichnen. Die Photovoltaik-Industrie allein verbraucht jährlich über 230 Millionen Unzen – Tendenz steigend.
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Verschärfend kommt hinzu: Rund 70% der weltweiten Silberproduktion fällt als Nebenprodukt beim Abbau anderer Metalle an. Primäre Silberminen kämpfen mit sinkenden Erzgehalten und steigenden Kosten. Fresnillo, einer der weltgrößten Produzenten, senkte sein Produktionsziel für 2026 auf 42 bis 46,5 Millionen Unzen – ursprünglich waren 45 bis 51 Millionen geplant.
Zölle als zusätzlicher Unsicherheitsfaktor
US-Finanzminister Scott Bessent bestätigte, dass die von Trump angekündigte globale Zollgebühr von 15% noch diese Woche in Kraft treten soll. Sollte die Regierung tatsächlich Zölle auf Silberimporte verhängen, würde sich der physische Handel zurück nach New York verlagern. Die Folge: Physische Liquidität außerhalb der USA könnte knapp werden.
Volatilität bleibt Programm
Trotz der jüngsten Erholung liegt Silber noch immer mehr als 25% im Plus seit Jahresbeginn. J.P. Morgan Global Research sieht den Durchschnittspreis für 2026 bei 81 Dollar – mehr als doppelt so hoch wie 2025. Die Kombination aus kriegsbedingter Nachfrage und strukturellen Angebotsengpässen dürfte den Kurs weiter stützen, allerdings mit deutlich höherer Volatilität als bei Gold. Entscheidend für die kommenden Wochen: die Entwicklung im Nahen Osten und mögliche US-Zollmaßnahmen.
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