Zwei gegensätzliche Kräfte bestimmen den Silbermarkt an diesem Freitag. Frische US-Inflationsdaten haben die Hoffnung auf baldige Zinssenkungen gedämpft — und damit einen Rohstoff belastet, der seit Jahresbeginn von geopolitischen Risiken angetrieben wurde.
CPI-Daten setzen Zinserwartungen unter Druck
Der heute veröffentlichte US-Verbraucherpreisindex stieg auf 3,3 % — der höchste Stand seit Mai 2024. Noch markanter: Der monatliche Zuwachs von 0,9 % war der stärkste seit Mitte 2022. Für den Silbermarkt ist das ein zweischneidiges Signal.
Einerseits macht hohe Inflation Sachwerte attraktiver. Andererseits signalisieren solche Zahlen, dass die Fed ihre geplanten Zinssenkungen weiter verschieben dürfte. Silber wirft keine Zinsen ab — steigen die Opportunitätskosten, leidet der Kurs.
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Waffenstillstand mit Rissen
Hinzu kommt die fragile Lage im Nahen Osten. Ein zweiwöchiger Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran, ausgehandelt in Islamabad, hatte die Rohstoffmärkte zunächst beruhigt und Gewinnmitnahmen ausgelöst. Silber hatte im Januar 2026 noch ein Allzeithoch von über 121 USD markiert.
Die Entspannung hält jedoch nicht. Berichte über militärische Aktionen im Libanon und anhaltende Störungen in der Straße von Hormus lassen die Risikoprämie wieder steigen. Eine länger andauernde Blockade wichtiger Handelsrouten könnte die physische Verfügbarkeit einschränken und industrielle Lagerbestände belasten.
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Relative Stärke gegenüber Gold
Trotz der Schwankungen hält sich Silber im Jahresvergleich deutlich im Plus. Die Gold-Silber-Ratio liegt derzeit bei rund 63, was auf eine relative Stärke des weißen Metalls gegenüber Gold in den vergangenen Handelsperioden hindeutet. Ein schwächerer US-Dollar hatte Silber am Freitagvormittag noch gestützt — bis die CPI-Daten das Bild trübten.
Das Spannungsfeld zwischen Inflationsschutz und Zinsangst dürfte den Markt vorerst in Bewegung halten. Entscheidend wird sein, ob der Waffenstillstand hält: Neue Eskalationen im Nahen Osten hätten das Potenzial, die Versorgungsrisiken rasch wieder in den Vordergrund zu rücken und die Krisenprämie deutlich anzuheben.
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