Die Hoffnung auf ein Ende des US-Iran-Krieges ist vorerst zerschlagen. Nach 21 Stunden Verhandlungen in Pakistan verließen beide Seiten den Tisch ohne Einigung — und für den Silbermarkt beginnt die Woche mit einer klaren Belastung.
Vizepräsident JD Vance verkündete aus dem Serena Hotel in Islamabad, der Iran habe sich entschieden, die amerikanischen Bedingungen nicht zu akzeptieren. Die sogenannten „Islamabad Talks“ waren die ersten direkten Gespräche zwischen Washington und Teheran seit der Islamischen Revolution 1979 — und sie scheiterten am zentralen Streitpunkt: der Kontrolle über die Straße von Hormuz.
Hormuz-Blockade trifft Inflation und Zinspolitik
Die Folgen dieser Blockade sind längst in den Konjunkturdaten angekommen. Vor dem Konflikt passierten täglich mehr als 100 Schiffe die Meerenge, zuletzt waren es nur noch 12. Der daraus resultierende Energieschock trieb die US-Inflation im März auf 3,3 Prozent — nach 2,4 Prozent im Februar.
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Für Silber ist das eine widersprüchliche Gemengelage. Steigende Inflation erhöht zwar die Attraktivität von Sachwerten, dämpft aber gleichzeitig die Erwartungen an baldige Fed-Zinssenkungen. Die Notenbank hält den Leitzins aktuell bei 3,50 bis 3,75 Prozent, und Marktdaten der CME Group signalisieren eine Wahrscheinlichkeit von null Prozent für eine Senkung im April.
Physischer Markt bleibt strukturell angespannt
Abseits der Geopolitik senden die Fundamentaldaten ein klares Signal. Das Silver Institute erwartet für 2026 das sechste aufeinanderfolgende jährliche Angebotsdefizit — rund 67 Millionen Unzen. Die physische Investmentnachfrage soll um 20 Prozent auf 227 Millionen Unzen steigen, ein Dreijahreshoch. Chinas Silberimporte erreichten in den ersten beiden Monaten des Jahres mit 206,76 Tonnen den höchsten Stand seit acht Jahren.
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Diese strukturelle Knappheit hatte Silber im ersten Quartal auf dreistellige Kursniveaus getrieben — ein bis dahin undenkbares Niveau. Der anschließende Rückgang von rund 40 Prozent vom Januarhoch bei 121,64 US-Dollar wurde durch CME-Marginsatzerhöhungen, eine restriktivere Neubewertung der Fed-Politik und Liquidationen gehebelter Positionen ausgelöst. Aktuell notiert Silber rund 35 Prozent unter diesem Allzeithoch.
Wie reagiert Washington auf Teherans Absage?
Präsident Trump hatte für den Fall eines Scheiterns angekündigt, US-Kriegsschiffe würden mit „bester Munition“ nachgeladen, um Angriffe fortzusetzen. Wie Washington nun konkret reagiert, wird die Märkte in den kommenden Tagen beschäftigen. Das Patt über die Straße von Hormuz bleibt ungelöst — und solange das so bleibt, bleiben sowohl Energiepreise als auch Inflationserwartungen unter Aufwärtsdruck. Für Silber bedeutet das: Die Zinsperspektive der Fed und der weitere Verlauf der Nahost-Diplomatie bestimmen gemeinsam die Richtung.
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