Silber Preis: 172.000 Jobs drücken Preis

Ein robuster US-Arbeitsmarktbericht und gescheiterte Nahost-Gespräche setzen den Silberpreis unter Druck. Das Edelmetall verzeichnet ein Wochenminus.

Silber Preis Aktie
Kurz & knapp:
  • US-Jobdaten übertreffen Erwartungen deutlich
  • Zinssenkungshoffnungen schwinden am Markt
  • Gescheiterte Waffenruhe im Libanon belastet
  • Silber-Jahresplus bleibt bei über 100 Prozent

Starke US-Arbeitsmarktdaten und ein gescheiterter Waffenstillstand im Libanon — das ist die Kombination, die Silber an diesem Freitag unter Druck setzt. Das Edelmetall verliert auf Wochensicht und kämpft mit einem Umfeld, das Zinshoffnungen systematisch aushöhlt.

Jobs-Daten kippen die Zinsperspektive

172.000 neue Stellen außerhalb der Landwirtschaft im Mai — mehr als doppelt so viele wie erwartet. Ökonomen hatten laut Reuters mit 85.000 gerechnet, der CNBC-Konsens lag bei 80.000. Das Ergebnis trifft Silber direkt: Ein robuster Arbeitsmarkt nimmt der Fed jeden Spielraum für Zinssenkungen.

Die Stundenlöhne stiegen um 0,3 Prozent im Monatsvergleich und 3,4 Prozent im Jahresvergleich. Die Arbeitslosenquote blieb bei 4,3 Prozent. Die Märkte preisen inzwischen eher eine Zinserhöhung ein — frühestens Ende 2026 oder Anfang 2027. Die Cleveland-Fed-Präsidentin Beth Hammack formulierte es offen: Die Fed könnte zu Zinserhöhungen gezwungen sein, falls der Inflationsdruck weiter zunehme.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Silber Preis?

Die Juli-Futures eröffneten bei 74,18 US-Dollar je Unze, fielen im Verlauf bis auf 71,21 Dollar. Zum Handelsschluss notierte Silber bei 72,81 Dollar — ein Tagesminus von 1,39 Prozent.

Nahost-Eskalation belastet zusätzlich

Parallel dazu kollabierte eine vorläufige Waffenstillstandseinigung im Libanon. Israel startete neue Angriffe, Hisbollah lehnte jede Einigung ab, die nicht mit dem Abzug israelischer Truppen beginnt. Das ist kein Randproblem: Ein Waffenstillstand im Libanon ist eine Kernforderung des Iran in den laufenden Verhandlungen mit der Trump-Administration.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Silber Preis?

Solange diese Gespräche stocken, bleibt die Straße von Hormuz ein Unsicherheitsfaktor. Die anhaltenden Störungen der Energieflüsse halten die Ölpreise hoch — und damit den Inflationsdruck. Die Inflation liegt inzwischen wieder über drei Prozent, nachdem sie Anfang des Jahres noch näher am Fed-Ziel gelegen hatte. Analysten warnen, dass selbst eine sofortige Öffnung der Meerenge die Versorgungslage noch für Monate angespannt halten könnte.

Jahresplus von über 100 Prozent bleibt intakt

Das Wochenminus täuscht über die historische Dimension hinweg. Silber liegt noch immer rund 102 Prozent über dem Vorjahresstand. Das Allzeithoch von 121,64 Dollar wurde im Januar 2026 erreicht. Seit Ende Februar — dem Ausbruch des Konflikts — hat das Metall rund 20 Prozent eingebüßt.

Angesichts des täglichen Nachrichtenflusses und seiner Reputation als volatileres Asset als Gold hat sich Silber vergleichsweise stabil gehalten. Ob das anhält, hängt maßgeblich davon ab, wie sich die US-Iran-Verhandlungen in den kommenden Wochen entwickeln — und ob die Inflation die Fed tatsächlich zu einer weiteren Straffung zwingt.

Silber Preis: Kaufen oder verkaufen?! Neue Silber Preis-Analyse vom 5. Juni liefert die Antwort:

Die neusten Silber Preis-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Silber Preis-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 5. Juni erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Silber Preis: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Diskussion zu Silber Preis

Silber Preis Jahresrendite