Scheitern statt Einigung: Die zusammengebrochenen US-iranischen Verhandlungen in Islamabad haben den Silberpreis unter die Marke von 75 Dollar je Unze gedrückt. Trump ordnete daraufhin eine Marine-Blockade der Straße von Hormuz an — mit spürbaren Folgen für Energiepreise, Inflation und die Erwartungen an die US-Geldpolitik.
Blockade verschärft Inflationsdruck
Am 12. April verkündete Vizepräsident JD Vance das Scheitern der Gespräche. Die US-Navy blockiert seither sämtlichen maritimen Verkehr, der iranische Häfen anläuft oder verlässt — gültig seit dem 13. April. Begründung: Iran zeige keine Bereitschaft, seine nuklearen Ambitionen einzuschränken.
Die Folgen für den Energiemarkt waren unmittelbar. Brent-Rohöl kletterte um 7 Prozent auf 102 Dollar je Barrel — ein Anstieg von 40 Prozent seit Kriegsbeginn. WTI legte auf 104 Dollar zu. Steigende Energiepreise heizen die Inflation an und erhöhen den Druck auf die Federal Reserve, Zinssenkungen zu verschieben oder ganz zu streichen. Für Silber, das keine Zinsen abwirft, bedeutet das steigende Opportunitätskosten. Seit Kriegsbeginn hat das Edelmetall bereits mehr als 20 Prozent verloren.
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Heute steht der US-Erzeugerpreisindex auf dem Programm. Fällt er höher als erwartet aus, dürfte der Dollar weiter zulegen — und Silber zusätzlich unter Druck geraten. Schwächere Daten hingegen könnten Zinssenkungshoffnungen neu befeuern.
Strukturelles Defizit bleibt intakt
Trotz des aktuellen Gegenwinds zeigt das fundamentale Bild in die andere Richtung. Das Silver Institute verzeichnet 2026 das sechste aufeinanderfolgende Angebotsdefizit — rund 67 Millionen Unzen. Die COMEX-Deckungsquote liegt bei lediglich 13,4 Prozent, physische Bestände in London, New York und Shanghai schrumpfen rapide.
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China kauft derweil so viel Silber wie seit acht Jahren nicht mehr. Allein im Februar importierte das Land fast 470 Tonnen — der höchste je für diesen Monat verzeichnete Wert. Industrielle Nachfrage aus Rechenzentren, Elektrofahrzeugen und Solaranlagen verstärkt den Druck auf das ohnehin knappe Angebot.
Die Marktreaktion auf die Hormuz-Blockade fiel insgesamt verhalten aus: Aktien gaben nur moderat nach, was darauf hindeutet, dass Investoren einen Großteil der geopolitischen Risiken bereits eingepreist haben. Silber leidet weniger unter Panik als unter einer nüchternen Neubewertung: Ein festerer Dollar und Gewinnmitnahmen nach der Vorfeld-Rallye überwiegen kurzfristig — das strukturelle Defizit bleibt als mittelfristiges Gegengewicht bestehen.
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