Die Sinch-Aktie ist am Montag um rund 10 Prozent eingebrochen. Grund für den Kurssturz waren die heute veröffentlichten Zahlen zum vierten Quartal 2025, die bei den Anlegern für Enttäuschung sorgten. Der schwedische Cloud-Kommunikationsanbieter verfehlte die Umsatzerwartungen deutlich.
Der Konzern meldete für das Schlussquartal einen Umsatz von 6,76 Milliarden schwedischen Kronen – ein organischer Rückgang von 3 Prozent. Damit lag das Ergebnis laut Morgan Stanley etwa 4 Prozent unter den Konsenserwartungen. Der Bruttogewinn erreichte 2,38 Milliarden Kronen, knapp 1 Prozent unter den Prognosen.
Profitabilität erreicht – Wachstum lässt nach
Das bereinigte EBITDA fiel mit 933 Millionen Kronen im Rahmen der Erwartungen aus, was einer Marge von 13,8 Prozent entspricht. CEO Laurinda Pang zeigte sich zufrieden: Das Unternehmen habe die für Ende 2027 angestrebte EBITDA-Marge von 12 bis 14 Prozent bereits erreicht.
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Doch genau hier liegt das Problem. Während Sinch seine Profitabilität verbessert hat, schwächelt das Wachstum erheblich. Morgan-Stanley-Analystin Laura Metayer hält an ihrer Verkaufsempfehlung fest und verweist auf einen direkten Konkurrenzvergleich: Der Wettbewerber Twilio wuchs im vierten Quartal organisch um 12,3 Prozent – ein deutlicher Kontrast zu Sinchs Minus.
Ausblick mit Gegenwind
Für das erste Halbjahr 2026 rechnet Sinch weiterhin mit Belastungen. Der Ausstieg aus niedrigmargigen Festpreisverträgen in der Region EMEA sowie schwierige Marktbedingungen in Indien werden die Umsatzentwicklung bremsen. Positiv verlief hingegen das Geschäft in Amerika, das mittlerweile 63 Prozent des Bruttogewinns ausmacht.
Das Unternehmen hat im vierten Quartal eigene Aktien im Wert von 1,36 Milliarden Kronen zurückgekauft und hält nun 7,3 Prozent der ausstehenden Aktien. Nach dem Quartalsende wurden weitere 12,26 Millionen Aktien erworben. Der freie Cashflow lag bei 786 Millionen Kronen, das Verhältnis von Nettoverschuldung zu EBITDA betrug 1,6.
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