Die Aktie von Singulus Technologies hat sich seit Jahresbeginn fast verdreifacht. Operativ schreibt der Spezialmaschinenbauer rote Zahlen. Ab Montag verliert das Unternehmen seinen Platz im Premium-Segment der Frankfurter Börse.
Abschied vom Prime Standard
Die Frankfurter Wertpapierbörse stuft die Aktie am 27. April 2026 um. Das Papier wechselt vom Prime Standard in den General Standard. Dem Schritt ging ein jahrelanger Rechtsstreit voraus. Bereits Ende 2022 hatte die Börse die Zulassung für das Premium-Segment widerrufen. Singulus wehrte sich juristisch gegen diese Entscheidung.
Im März wies das Verwaltungsgericht Frankfurt am Main die Klage ab. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Für Aktionäre bedeutet der Wechsel vor allem weniger Transparenz. Die strengen Publizitätspflichten des Prime Standards fallen künftig weg. Das Unternehmen bleibt aber weiterhin im Regulierten Markt gelistet.
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Massive Kurssprünge trotz Verlusten
An der Börse ignorieren Investoren den juristischen Rückschlag. Am Freitag schloss die Aktie bei 4,38 Euro. Auf Monatssicht verzeichnet das Papier einen massiven Kursgewinn von über 60 Prozent. Die Volatilität bleibt extrem hoch.
Diese Kursrally steht im harten Kontrast zur operativen Entwicklung. Für das abgelaufene Jahr rechnet das Management mit einem Umsatz von maximal 50 Millionen Euro. Das operative Ergebnis bleibt tiefrot. Die Folge: Singulus erwartet einen zweistelligen Millionenverlust.
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Frisches Geld sichert Anleihe-Tilgung
Parallel dazu ordnet der Anlagenbauer, der die Photovoltaik- und Halbleiterindustrie beliefert, seine Finanzen neu. Das Unternehmen hat eine neue fünfjährige Finanzierung abgeschlossen. Partner ist ein ungenanntes Technologieunternehmen.
Dieser Schritt entspannt die Bilanz. Singulus nutzt die frischen Mittel für die vorzeitige Rückzahlung einer ausstehenden Anleihe. Der Konzern tilgt das Papier mit einem Volumen von 12 Millionen Euro im Mai.
Der April endet für das Unternehmen arbeitsreich. Bis Monatsende muss Singulus den geprüften Jahresabschluss vorlegen. Zeitgleich erwartet der Markt die offizielle Prognose für das laufende Geschäftsjahr.
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