SK Hynix Aktie: Radikaler Strategiewechsel!

Der südkoreanische Speicherhersteller SK Hynix setzt auf mehrjährige Lieferverträge mit Tech-Konzernen, was zu einer historischen Gewinnprognose und massiven Kapitalzuflüssen führt.

SK Hynix Aktie
Kurz & knapp:
  • Strategiewechsel zu langfristigen Verträgen
  • Massive Kapitalzuflüsse aus dem Ausland
  • Historische Gewinnprognose für das Jahr
  • Aktie erreicht neue Allzeithochs

Der südkoreanische Speichergigant SK Hynix baut sein Geschäftsmodell grundlegend um. Weg von kurzfristigen Verträgen, hin zu mehrjährigen Deals mit Tech-Giganten. Dieser Schritt verändert die Investment-Story komplett. Ausländische Investoren pumpen massiv Kapital in den Wert und positionieren sich für eine neue Ära der Profitabilität.

Die Börse honoriert den Wandel. Seit Jahresbeginn kletterte das Papier um über 66 Prozent nach oben. Am vergangenen Dienstag markierte der Kurs bei 1.155.000 Südkoreanischen Won ein neues Allzeithoch. Zwar gab die Aktie bis zum Freitagsschluss leicht auf 1.128.000 Won nach, der übergeordnete Aufwärtstrend bleibt jedoch intakt.

Internationales Kapital treibt diese Rally. Allein in den ersten beiden Aprilwochen flossen netto umgerechnet rund 2,1 Milliarden US-Dollar aus dem Ausland in die Aktie. Analysten sehen darin weit mehr als nur einen reflexartigen KI-Hype.

Weg vom Tagesgeschäft

Das Management verabschiedet sich zunehmend von einjährigen Lieferverträgen. Stattdessen setzt SK Hynix auf langfristige Vereinbarungen von drei bis fünf Jahren. Ein Insider-Bericht nennt Google als Partner für einen fünfjährigen Vertrag über Standard-DRAM. Eine Verlängerung um zwei weitere Jahre steht im Raum, gekoppelt an die Lieferung von Hochleistungsspeichern der HBM3E-Generation.

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Parallel dazu laufen finale Gespräche mit Microsoft. Hier geht es um mehrjährige DDR5-Lieferungen im Wert von mehreren Milliarden Euro. Um sich gegen künftige Preisverfälle abzusichern, verhandeln die Südkoreaner harte Preisuntergrenzen und Vorauszahlungen.

Marktbeobachter ziehen bereits Vergleiche zum Auftragsfertiger TSMC. Ein solches Foundry-Modell reduziert die Schwankungen im traditionell zyklischen Speichergeschäft drastisch. Die Gewinne werden planbarer, die Margen stabiler.

Gigantische Gewinnerwartungen

Am 23. April öffnet der Konzern die Bücher für das erste Quartal. Die Erwartungen konvergieren bei einem operativen Gewinn von rund 40 Billionen Won. Das entspricht etwa 27 Milliarden US-Dollar.

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Treiber sind neben den KI-Speichern auch klassische DRAM-Chips. Deren Vertragspreise schossen zum Jahresauftakt schätzungsweise um fast eine Verdopplung in die Höhe. Die operative Marge von SK Hynix übertraf bereits Ende letzten Jahres die Profitabilität von TSMC.

Auf das Gesamtjahr gerechnet zeichnet sich eine historische Dimension ab. Experten von KB Securities prognostizieren einen operativen Jahresgewinn von 251 Billionen Won. Damit würde SK Hynix globale Schwergewichte wie Microsoft oder Alphabet beim operativen Ergebnis hinter sich lassen.

Die reinen Quartalszahlen rücken am Dienstag fast in den Hintergrund. Investoren fokussieren sich auf die Aussagen des Managements zur künftigen Auslastung und Preisgestaltung. Im Anschluss plant SK Hynix eine Roadshow in den USA. Dort testet das Unternehmen die Nachfrage für ein geplantes Listing von Hinterlegungsscheinen (ADRs). Fließt das frische Kapital dann in Aktienrückkäufe oder neue Technologien, liefert das den nächsten konkreten Impuls für den Aktienkurs.

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