Die Provinzregierung von Gyeonggi fordert nationale Grenzwerte für Industrieabwässer, die das Werk von SK Hynix in Icheon betreffen. Nach Tests im Jukdang-Bach wurden erhöhte Konzentrationen von Chlorid und Sulfat nachgewiesen. Das Gewässer nimmt aufbereitetes Abwasser aus der dortigen Anlage auf. Die Behörden verlangen staatliche Standards und wollen Unternehmen zu einer besseren Wasserqualität anhalten.
Strengere Umweltvorgaben für Werk in Icheon
Am Dienstag wandte sich die Provinzverwaltung von Gyeonggi an nationale Stellen, um Standards für den Ausstoß von Chlorid und Sulfat festzulegen. Anlass waren Untersuchungen im Jukdang-Bach. In diesen fließt geklärtes Abwasser aus der Produktionsstätte von SK Hynix in Icheon.
Die durchgeführten Tests zeigten erhöhte Konzentrationen der beiden Stoffe. Die Regionalregierung kündigte daraufhin an, bei den ansässigen Unternehmen auf Verbesserungen der Wasserqualität zu dringen. Für den Standort Icheon zeichnen sich damit schärfere Umweltauflagen ab.
Gespräche mit AMD und Cluster-Planung
Neben den behördlichen Schritten in Gyeonggi standen Kooperationen und Standortprojekte im Mittelpunkt. Am Mittwoch traf CEO Kwak Noh-jung im Rahmen ihres Südkorea-Besuchs mit AMD-Chefin Lisa Su zusammen. Su bezeichnete südkoreanische Zulieferer als zentral für die Rechenzentrums-Pläne ihres Konzerns. Über eine konkrete Liefervereinbarung zwischen den beiden Partnern wurde dabei nichts bekannt.
Zugleich bekräftigte SK Group Chairman Chey Tae-won die Ausbauabsichten des Konzerns. Am Freitag erklärte Chey, man wolle den geplanten Halbleitercluster in Honam im Südwesten Südkoreas so rasch errichten, wie es die Bedingungen erlauben. Einen Termin für den Baubeginn nannte Chey nicht.
Börsenberichte zu Solidigm und US-Haltefrist
Am Kapitalmarkt standen zudem die Tochtergesellschaft Solidigm sowie die Aktienstruktur im Fokus. Laut einem Bericht von Bloomberg wählte Solidigm die Investmentbanken Goldman Sachs und Morgan Stanley als führende Konsortialführer für einen potenziellen US-Börsengang aus.
Das Vorhaben könnte demnach rund 10 Milliarden $ einbringen. Auch JPMorgan Chase, Citigroup und UBS wurden laut dem Bericht mandatiert. SK Hynix stellte klar, dass bisher keine Entscheidung über einen Börsengang getroffen worden sei.
Ebenfalls am Donnerstag lief eine Haltefrist für ausgewählte Aktien aus, die mit der US-Notierung von SK Hynix verknüpft sind. Damit endeten Beschränkungen für Anteilsverkäufe durch das Unternehmen, verbundene Einheiten und das Management. Laut Bloomberg bildet das Ende der Haltefrist eine mögliche Quelle für ein zusätzliches Angebot an Aktien am Markt.
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