Der schwedische Baukonzern Skanska meldet heute seine Jahresbilanz für 2025. Die Zahlen offenbaren einen bemerkenswerten Widerspruch: Während das operative Ergebnis im Kerngeschäft ein Allzeithoch erreicht, bröckelt die Auftragslage deutlich. Was bedeutet das für die weitere Entwicklung?
Operative Marge auf neuem Höchststand
Das Baugeschäft lieferte 2025 ein operatives Ergebnis von 7,09 Milliarden Schwedischen Kronen – ein Plus von rund 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die operative Marge kletterte auf 4,1 Prozent und übertraf damit sogar das erst kürzlich angehobene Ziel von 4,0 Prozent. Im vierten Quartal allein lag die Marge bei starken 5,6 Prozent.
Der Konzern profitiert von seiner multinationalen Präsenz und langjährigen Expertise. Besonders die USA treiben das Wachstum: Rechenzentren-Projekte spülten im vierten Quartal allein 9,5 Milliarden Kronen in die Bücher – ein Segment, das boomt.
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Auftragseingang schmilzt um 14 Prozent
Die Kehrseite: Der Auftragseingang sackte 2025 um 14 Prozent auf 179,5 Milliarden Kronen ab. Das Book-to-Build-Verhältnis – ein Indikator für die Relation zwischen Neuaufträgen und Umsatz – fiel von 123 auf 105 Prozent. Der Auftragsbestand blieb zwar mit 257,9 Milliarden Kronen stabil, was etwa 19 Monaten Produktionsvolumen entspricht. Doch die Dynamik lässt nach.
Im Schlussquartal gingen Aufträge im Wert von 43,5 Milliarden Kronen ein – ein Minus von 3 Prozent währungsbereinigt. Die Auftragslage scheint sich abzukühlen, auch wenn Rechenzentren-Projekte noch für Nachschub sorgen.
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Dividende kräftig erhöht – Projektentwicklung schwächelt
Der Vorstand schlägt eine Dividende von 14,00 Kronen je Aktie vor – davon 8,50 Kronen regulär und 5,50 Kronen als Sonderdividende. Das ist deutlich mehr als die 8,00 Kronen des Vorjahres und dürfte Anleger freuen.
Weniger erfreulich entwickelt sich die Projektentwicklung. Das operative Ergebnis im Gewerbeimmobilien-Segment brach von 1,12 Milliarden auf 259 Millionen Kronen ein. Grund: Wertberichtigungen von 800 Millionen Kronen. Im Wohnungsbau sank das Ergebnis auf 450 Millionen Kronen. Die Eigenkapitalrendite liegt mit 10,2 Prozent weit unter dem Ziel von 18 Prozent.
Der operative Cashflow halbierte sich nahezu auf 3,58 Milliarden Kronen – belastet durch Investitionen in die Projektentwicklung. Skanska steht vor der Herausforderung, die starke operative Performance im Bau mit einer wieder anziehenden Auftragsdynamik zu kombinieren.
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