Der Schweizer Leitindex ist mit Verlusten ins Börsenjahr 2026 gestartet. Am Montag schloss der SMI bei 13.247,32 Punkten – ein Minus von 20,16 Zähler oder 0,15 Prozent. Dabei bewegte sich der Index zwischen einem Tagestief von 13.137,81 und einem Tageshoch von 13.247,36 Punkten. Erst kurz vor Weihnachten hatte der SMI sein Allzeithoch markiert und notiert damit weiterhin in dessen unmittelbarer Nähe.
Die Handelsstimmung blieb den gesamten Tag über verhalten. Erst in der letzten Handelsstunde konnte der Index im Zuge deutlich positiver US-Märkte seine Verluste etwas eingrenzen – zwischenzeitlich hatte das Minus noch knapp 1 Prozent betragen.
Defensive unter Druck, Tech-Werte gefragt
Der defensive Charakter des SMI erwies sich zum Jahresauftakt als Bremsklotz. Während konjunktursensitive und insbesondere Technologieaktien stark gesucht waren, gerieten defensive Schwergewichte unter Verkaufsdruck. Nestle brach um nahezu 3 Prozent ein und belastete den Index damit deutlich. Auch Logitech International verlor 2,5 Prozent, während Lindt & Sprüngli und Swiss Re jeweils knapp 2,1 Prozent abgaben.
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Die Pharmawerte Givaudan, Novartis und Roche Holding büßten zwischen 0,8 und 1,25 Prozent ein. Selbst die erst kürzlich an die Börse gebrachten Sandoz Group und Galderma Group entzogen sich dem negativen Trend nicht.
VAT Group mit Kursexplosion
Ganz anders das Bild bei VAT Group: Der Vakuumventilhersteller schoss um mehr als 12 Prozent nach oben und führte damit die Gewinnerliste deutlich an. Julius Baer kletterte um 5,4 Prozent, Partners Group legte 4,85 Prozent zu. Die beiden Schwergewichte ABB und UBS Group gewannen 3,4 beziehungsweise 3,2 Prozent.
Auch SGS, Swiss Life Holding, Kühne + Nagel und Helvetia Baloise Holdings schlossen zwischen 1,2 und 2,5 Prozent fester. Straumann Holding, Schindler, Sika, Swisscom, Sonova, Richemont und Holcim beendeten den Handelstag ebenfalls im Plus.
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Einzelhandelsumsätze mit gemischten Signalen
Das Bundesamt für Statistik meldete für November einen Anstieg der Einzelhandelsumsätze um 2,3 Prozent im Jahresvergleich – nach 2,2 Prozent im Oktober. Allerdings lag das Wachstum unter den Erwartungen von 2,5 Prozent. Ohne Tankstellen legten die Umsätze um 2,4 Prozent zu.
Während der Non-Food-Bereich mit 6,2 Prozent beschleunigt wuchs (Oktober: 4,1 Prozent), schrumpften die Umsätze bei Lebensmitteln, Getränken und Tabak um 1,4 Prozent. Im Monatsvergleich stiegen die Einzelhandelsumsätze nur um 0,1 Prozent nach 0,2 Prozent im Vormonat.
Die positiven Konjunkturdaten konnten den Investoren zum Jahresauftakt jedoch keine Impulse geben. In Marktkreisen wurden Gewinnmitnahmen nach dem starken Dezember als wenig überraschend bezeichnet. Als zusätzlicher Unsicherheitsfaktor wirkten die politischen Turbulenzen in Venezuela – auch wenn deren Einfluss auf die Schweizer Börse als begrenzt eingeschätzt wurde.
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