Nach einer Woche voller geopolitischer Nervosität hat sich der Schweizer Leitindex am Freitag zumindest ein kleines Plus gesichert. Die Erleichterung bleibt jedoch überschaubar: Die Wochenbilanz fällt insgesamt negativ aus. Grund für die gedämpfte Stimmung war erneut der Nahost-Konflikt.
US-Präsident Donald Trump bekräftigte am Nachmittag, die Waffenruhe im Iran-Krieg sei vorbei. Die Vereinigten Staaten hätten dies Teheran unmissverständlich klargemacht, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. Diese Eskalationsrhetorik sorgte europaweit für Zurückhaltung an den Börsen.
SMI hält sich besser als der Euroraum
Der SMI schloss mit einem Plus von 0,14 Prozent bei 14.235,09 Punkten. Damit schlug er sich merklich besser als der Euro-Stoxx-50, der 0,23 Prozent auf 6.269,97 Zähler verlor. Die Wochenbilanz des Eurozonen-Index fällt mit minus 2,2 Prozent deutlich aus – noch am Montag hatte das Börsenbarometer mit 6.431 Punkten ein Rekordhoch markiert, ehe der wieder aufflammende Konflikt zwischen Iran und den USA die Gewinne auffraß.
Der Handel verlief insgesamt ruhig, die Umsätze blieben gering. Marktteilnehmer richten den Blick zunehmend auf die bevorstehende Berichtssaison für das zweite Quartal. Der Chefvolkswirt der Deka Bank, Ulrich Kater, brachte es auf den Punkt: Erst kommenden Dienstag, wenn vier Großbanken ihre Zahlen vorlegen, dürfte der eigentliche Ton für die Märkte gesetzt werden.
Für den Schweizer Markt bedeutet das: Die geopolitische Grundspannung bleibt der bestimmende Faktor, solange die US-Iran-Situation ungeklärt ist. Kommende Woche rückt mit dem Start der Bankbilanzen ein neuer Impulsgeber in den Vordergrund, der die Richtung für den SMI mitbestimmen dürfte.
Smi-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Smi-Analyse vom 10. Juli liefert die Antwort:
Die neusten Smi-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Smi-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 10. Juli erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Smi: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


