Die Schweizer Börse strahlt. Während der EuroStoxx 50 am Mittwoch schwächelte und 0,41 Prozent auf 5.970 Punkte verlor, markierte der SMI bei knapp 13.590 Punkten ein neues Rekordhoch. Am Ende stand ein Plus von 1,01 Prozent auf 13.508 Punkte zu Buche.
Getragen wurde die Aufwärtsbewegung von Zyklikern und Versicherern. Gerüchte über eine Lockerung des EU-Emissionshandels sorgten für Rückenwind bei Industrieunternehmen, die von günstigeren CO2-Zertifikaten profitieren würden.
Novartis mit solider Bilanz
Novartis legte im Tagesverlauf 1,6 Prozent zu, nachdem die Aktie zunächst unter Druck geraten war. Der Pharmakonzern hatte mit seinem Ausblick etwas enttäuscht, doch die UBS bewertete das vierte Quartal als solide. Die Zahlen reichten offenbar aus, um skeptische Anleger zu überzeugen.
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Ganz anders das Bild bei UBS selbst: Die Bankaktien büßten 6,3 Prozent ein, obwohl das Institut dank höherer Erträge und strikter Kostenkontrolle die Erwartungen übertroffen hatte. Schwächer als erhofft fielen allerdings die Netto-Neugelder aus. Zudem verringerte die Bank das Volumen für Aktienrückkäufe – ein Signal, das am Markt nicht gut ankam.
EZB im Fokus
Die bevorstehende Zinsentscheidung der Europäischen Notenbank am Donnerstag bewegte die Märkte kaum. Eine Änderung der Leitzinsen gilt als unwahrscheinlich. Doch Thomas Gitzel von der VP Bank macht auf wachsenden Druck aufmerksam: Die Inflation im Euroraum liegt mittlerweile unter dem EZB-Ziel von zwei Prozent. Hinzu kommt der stärkere Euro – zwei Faktoren, die die Rufe nach Zinssenkungen lauter werden lassen könnten.
Der SMI profitierte auch von der internationalen Marktlage: In London kletterte der FTSE 100 um 1,07 Prozent auf 10.425 Punkte und näherte sich zeitweise der Marke von 10.500 Punkten. Rückenwind gab es durch die Öl- und Rohstoffwerte, nachdem die USA eine iranische Überwachungsdrohne abgeschossen hatten. Die Ölpreise legten weiter zu, wenn auch moderater als am Vortag.
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