SMI: Neues Allzeithoch zum Jahresstart

Der Schweizer Leitindex markiert ein neues Allzeithoch, angetrieben von einer späten Kaufwelle und einer gelassenen Reaktion auf geopolitischen Spannungen.

Smi Aktie
Kurz & knapp:
  • Historischer Durchbruch der 13.300-Punkte-Marke
  • Starker Schlussspurt katapultiert Index auf Rekord
  • Straumann als Top-Gewinner mit fast 6 Prozent Plus
  • Märkte zeigen sich unbeeindruckt von geopolitischen Ereignissen

Der Schweizer Leitindex SMI hat am Dienstag, dem 6. Januar 2026, erstmals in seiner Geschichte die Marke von 13.300 Punkten durchbrochen. Mit einem Schlusskurs von 13.322,15 Punkten markierte das Barometer ein neues Rekordhoch – ein Plus von 74,83 Punkten oder 0,56 Prozent.

Bemerkenswert dabei: Der Handelstag verlief alles andere als geradlinig. Nach einem freundlichen Start rutschte der Index zunächst deutlich ins Minus und fiel auf ein Tagestief von 13.196,67 Punkten. Erst in der Schlussphase drehte die Stimmung, eine kräftige Kaufwelle in der letzten Handelsstunde katapultierte den SMI auf sein Allzeithoch von 13.357,76 Punkten.

Geopolitik? Wen interessiert’s!

Die gelassene Reaktion der Anleger überrascht. Trotz des US-Angriffs auf Venezuela zeigten sich die Märkte unbeeindruckt – im Gegenteil. Bereits am Vorabend hatte der Dow Jones an der Wall Street ein neues Allzeithoch erreicht, die Nasdaq bestätigte die risikofreudige Grundstimmung. Die Hoffnung auf sinkende Zinsen in den USA scheint alle Sorgen zu überlagern und treibt die Kurse weiter nach oben.

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Straumann als klarer Gewinner

Unter den Einzelwerten ragte Straumann Holding mit einem Kurssprung von fast 6 Prozent heraus. Galderma Group legte knapp 3,5 Prozent zu, während Sandoz Group, Novartis, Alcon und Kuehne + Nagel zwischen 2,5 und 3 Prozent gewannen. Auch die Schwergewichte VAT Group, Roche Holding, Givaudan und Zurich Insurance verzeichneten Zugewinne zwischen 1 und 1,8 Prozent.

Auf der Verliererseite fanden sich nur wenige Titel. Logitech International büßte 1,4 Prozent ein, Lindt & Spruengli verlor 1,25 Prozent. ABB, Amrize, Swiss Re und Helvetia Baloise Holding gaben zwischen 0,6 und 1 Prozent nach – ein überschaubarer Schaden an einem insgesamt starken Handelstag.

Die Frage bleibt: Wie lange trägt die Zinshoffnung noch? Vorerst scheinen die Bullen am Drücker zu sein.

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