Europas Börsenlandschaft zeigte sich am Freitag in außergewöhnlicher Verfassung. Während Paris und Frankfurt neue Höchststände feierten, gelang dem Schweizer Leitindex ein besonderer Coup: Erstmals durchbrach der SMI die psychologisch wichtige Schwelle von 13.400 Punkten.
Mit einem Plus von 0,53 Prozent schloss der Index bei 13.421,82 Zählern – ein neues Allzeithoch. Die Bewegung kam nicht aus heiterem Himmel: US-Arbeitsmarktdaten, die hinter den Erwartungen zurückblieben, befeuerten die Hoffnung auf eine lockerere Geldpolitik der Federal Reserve. Die Zahl neuer Stellen außerhalb der Landwirtschaft stieg im Dezember um lediglich 50.000 – deutlich weniger als Ökonomen prognostiziert hatten.
Warum die Rally trotz geopolitischer Spannungen?
Geopolitische Verwerfungen scheinen den Märkten derzeit wenig anhaben zu können. Weder der US-Angriff auf Venezuela noch die Unruhen im Iran bremsten die Aufwärtsbewegung. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der Dekabank, liefert eine Erklärung: Die neue Geoökonomie entfache wirtschaftliche Dynamik – von staatlichen Rüstungsprogrammen bis zum globalen KI-Technologiewettlauf.
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Diese Entwicklung spiegelt sich im breiten europäischen Markt wider. Der Stoxx Europe 600 erreichte ebenfalls eine Rekordmarke, während der EuroStoxx 50 um beachtliche 1,58 Prozent auf 5.997,47 Punkte zulegte. Auf Wochensicht summierte sich der Gewinn auf 2,5 Prozent.
Schweiz im Windschatten starker Nachbarn
Der britische FTSE 100 verpasste mit einem Aufschlag von 0,80 Prozent auf 10.124,60 Zähler knapp sein eigenes Rekordhoch. Die Schweizer Börse hingegen profitierte vom positiven Umfeld und der Schwäche der Rückversicherer Swiss Re, die unter einem negativen Morgan-Stanley-Kommentar um 1,2 Prozent nachgaben.
Die erste vollständige Handelswoche 2026 endet damit mit einer bemerkenswerten Bilanz: Rekorde sowohl in Zürich als auch in Paris und beim europäischen Leitindex. Die Frage bleibt – wie lange kann diese Euphorie anhalten?
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