SMI: Richtungslos nach neuem Rekordhoch

Der Schweizer Leitindex erreichte ein neues Allzeithoch, verlor aber am Nachmittag an Schwung. Pharma- und Industriewerte stiegen, während Versicherer deutliche Verluste verzeichneten.

Smi Aktie
Kurz & knapp:
  • SMI erreicht neues Rekordhoch bei 13.394 Punkten
  • Pharma- und Industriewerte führen Gewinnerliste an
  • Versicherungswerte erleiden deutliche Kursverluste
  • Geopolitische Spannungen sorgen für Anlegerzurückhaltung

Der Schweizer Leitindex SMI hat am Mittwoch einen wechselhaften Handelstag erlebt. Nach einem starken Start mit einem neuen Allzeithoch bei 13.394,30 Punkten am späten Vormittag drehte das Barometer am Nachmittag ins Minus, bevor es sich zum Handelsschluss knapp im Plus bei 13.324,03 Punkten stabilisierte – ein Plus von mageren 1,88 Punkten.

Die Marke von 13.400 Punkten rückte zwar kurzzeitig in Reichweite, doch die Euphorie verflog schnell. Eine schwächelnde Wall Street am Nachmittag zog den heimischen Markt zeitweise ins Minus und bremste die Aufwärtsdynamik aus. Nach dem starken Jahresauftakt zeigen sich die Anleger wieder vorsichtiger.

Pharma und Industrie im Plus

Auf der Gewinnerseite dominierten am Mittwoch die Pharma- und Industriewerte. Sandoz Group legte kräftige 3,1 Prozent zu und führte die Gewinnerliste an. Geberit, Logitech International und Roche Holding kletterten um 2,5 bis 2,7 Prozent nach oben.

Lonza Group gewann 2,25 Prozent, SGS verbuchte ein Plus von 2,1 Prozent und Novartis legte 1,87 Prozent zu. Auch VAT Group, Julius Baer und Swisscom konnten sich dem positiven Trend nicht entziehen und verbesserten sich um knapp 1 Prozent.

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Versicherer unter Druck

Doch was drückte auf die Stimmung? Die Versicherungswerte erlebten einen schwarzen Tag. Swiss Life Holding, Zurich Insurance und Helvetia Baloise Holding verloren zwischen 3,2 und 3,5 Prozent – ein deutlicher Dämpfer für den Gesamtmarkt.

Auch der Luxusgüterkonzern Richemont musste Federn lassen und gab 2,8 Prozent ab. Nestle rutschte um 2,1 Prozent nach unten, während Amrize mit einem Minus von 1,25 Prozent ebenfalls zu den Verlierern zählte.

Die geopolitischen Spannungen rund um Venezuela sowie um Grönland bleiben den Marktteilnehmern nicht verborgen und sorgen für Zurückhaltung. Neue Inflationsdaten aus der Eurozone, die am späten Vormittag publiziert wurden, zeigten hingegen kaum Einfluss auf das Handelsgeschehen. Die optimistische Grundstimmung zum dritten Handelstag des Jahres blieb trotz der Kursschwankungen spürbar – auch wenn die Bullen am Nachmittag ins Stocken gerieten.

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