Der Schweizer Leitindex SMI hat am Dienstag massiv Federn lassen müssen und schloss mit einem Minus von 107,08 Punkten oder 0,81 Prozent bei 13.169,96 Zählern. Zwischenzeitlich rutschte das Barometer sogar unter die psychologisch wichtige Marke von 13.100 Punkten und markierte bei 13.080,02 Zählern den Tagestiefstkurs. Verantwortlich für den Ausverkauf: die eskalierenden Spannungen zwischen den USA und Europa.
US-Präsident Donald Trump hat mit seinem Vorstoß, Grönland zu annektieren, für erhebliche Turbulenzen an den Finanzmärkten gesorgt. In einem Post auf Truth Social kündigte er an, ab dem 1. Februar einen Strafzoll von 10 Prozent auf Importe aus Dänemark, Norwegen, Schweden, Frankreich, Deutschland, Großbritannien, den Niederlanden und Finnland zu erheben. Die Zölle sollen am 1. Juni sogar auf 25 Prozent steigen und so lange bestehen bleiben, bis eine Einigung über den Kauf Grönlands erzielt wird. Trump begründet seine Ambitionen mit nationalen Sicherheitsinteressen.
Alle Sektoren unter Druck
Die Verlustliste war breit gefächert. Besonders hart traf es Logitech International mit einem Kurssturz von 4,3 Prozent. Auch die Schwergewichte blieben nicht verschont: Schindler PS, Helvetia, Geberit, Amrize, Sika, SGS, UBS Group, Novartis, Holcim und Nestle verloren zwischen 1 und 1,7 Prozent. Zurich Insurance, Richemont, Swiss Life Holding, Julius Baer, Partners Group, Lindt & Sprüngli und Sandoz Group gaben ebenfalls deutlich nach.
Gegen den Trend stemmen konnten sich nur wenige Titel: Sonova kletterte um rund 2,5 Prozent, Alcon gewann 2,22 Prozent und VAT Group legte 2,02 Prozent zu. Straumann Holding konnte sich mit einem marginalen Plus knapp im positiven Terrain halten.
Nervöse Märkte vor Davos
Am Mittwoch setzte sich die angespannte Stimmung fort. Der SMI weitete seine Verluste aus, während Anleger mit Hochspannung auf den Auftritt Trumps beim Weltwirtschaftsforum in Davos warteten. Eine kleine Flugzeugpanne verzögerte seine Ankunft zusätzlich. Sollte es zu einer weiteren Eskalation kommen, warnen Beobachter vor einer noch dynamischeren Korrektur am Aktienmarkt. Die harten Makrodaten und die ungelöste Grönland-Diskussion lassen die Nervosität unter Investoren weiter steigen.
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