SMI: Überraschende Wende nach schwachem Start

Der Schweizer Leitindex schließt mit starkem Kursgewinn und übertrifft europäische und US-Märkte, getragen von positiven Industriestimmungsdaten.

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Kurz & knapp:
  • Starke Erholung mit 1,67 Prozent Zuwachs
  • Positive Industriestimmung in Europa als Treiber
  • Defensive Aktien im Fokus der Anleger
  • Gold-Crash belastet die Stimmung am Vormittag

Der Schweizer Leitindex SMI hat am Montag eine beachtliche Kehrtwende vollzogen. Nach anfänglicher Schwäche drehte das Börsenbarometer deutlich ins Plus und schloss mit einem Kursgewinn von 1,67 Prozent bei 13.409,11 Punkten. Damit setzte sich der Index an die Spitze der europäischen Börsenplätze und ließ sowohl den EuroStoxx 50 als auch die US-Märkte hinter sich.

Die Stimmungswende wurde durch positive Signale aus der Industrie getragen. Einkaufsmanagerindizes aus Deutschland, Frankreich und der gesamten Eurozone zeigten im Januar eine leichte Verbesserung. Besonders bemerkenswert: In Großbritannien kletterte die Industriestimmung auf den höchsten Stand seit fast eineinhalb Jahren.

Gold-Crash überschattet Börsenstimmung

Doch nicht alles verlief reibungslos am Montagvormittag. Der dramatische Kurssturz bei Gold und Silber verunsicherte Marktteilnehmer spürbar. Händler warnten, dieser Absturz bei Edelmetallen könnte weitere Kreise ziehen und sich negativ auf die gesamten Finanzmärkte auswirken. Die defensive Ausrichtung vieler Schweizer Anleger am Vormittag spiegelte diese Vorsicht wider.

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Hinter der Edelmetall-Schwäche steht eine konkrete politische Entwicklung: Kevin Warsh, ein wichtiger Akteur im Umfeld von US-Präsident Donald Trump, sorgte für Unruhe an den Märkten. Die Aussicht auf mögliche Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran belastete zudem die Ölpreise deutlich und drückte auf Energiewerte.

Defensive Titel im Aufwind

Die Sektorrotation am Schweizer Markt fiel eindeutig aus. Defensive Werte standen im Mittelpunkt des Anlegerinteresses. Während konsumnahe Titel, Lebensmittelproduzenten und Telekomanbieter Kursgewinne verbuchen konnten, blieben zyklische Sektoren zurück.

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Rohstoffwerte zeigten sich zweigeteilt: Zwar drehten sie letztlich ins Plus, konnten aber mit der Gesamtmarkt-Performance nicht mithalten. Die Metallpreisschwäche machte sich bemerkbar. Am deutlichsten litten zinssensible Immobilienwerte und Versorger, die als einzige Branchen im Minus schlossen – allerdings mit überschaubaren Verlusten.

Die Synchronizität zwischen europäischen und amerikanischen Börsen erwies sich am Montag als Kurstreiber. Der SMI profitierte von der positiven Grundstimmung diesseits und jenseits des Atlantiks, wobei die Schweizer Börse die US-Märkte am Ende sogar übertraf.

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