Der Schweizer Leitindex zeigte sich zum Wochenstart schwer von der Stelle zu bewegen. Am Montag schloss der SMI mit einem Mini-Plus von 0,11 Prozent bei 13.517,73 Punkten – nach einem Tag der kleinen Ausschläge. Die Handelsspanne zwischen 13.475,64 und 13.542,86 Punkten macht deutlich: Anleger hielten sich zurück.
Die freundlichen Vorgaben von der Wall Street verpufften weitgehend. Zwar starteten die US-Börsen fester in die neue Woche, doch in Zürich fehlten die Impulse für nachhaltige Bewegungen. Auch aus Asien kamen zwar positive Signale – insbesondere aus Japan, wo der sogenannte „Takaichi-Trade“ nach dem klaren Wahlsieg für Auftrieb sorgte. Doch die Schweizer Investoren blieben vorsichtig.
Sandoz und Holcim an der Spitze
Unter den Einzelwerten stach Sandoz mit einem Plus von 2,85 Prozent hervor. Amrize folgte mit 2,7 Prozent. Holcim und ABB legten um 2,5 beziehungsweise 2,15 Prozent zu und gehörten damit zu den klaren Tagesgewinnern.
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Auch Galderma Group, Kuehne + Nagel und Julius Baer zeigten sich fester und gewannen zwischen einem und 1,85 Prozent. VAT Group, Partners Group und SGS bewegten sich in ähnlichen Regionen. Positive Vorzeichen zeigten zudem Richemont, Schindler, Swiss Life Holding und UBS.
Auf der Verliererseite standen dagegen Schwergewichte wie Givaudan, Lindt & Spruengli und Roche Holding. Auch Nestle, Swiss Re und Zurich Insurance Group gaben nach.
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Konsumklima leicht verbessert
Konjunkturseitig gab es eine kleine positive Überraschung: Das Verbrauchervertrauen in der Schweiz hellte sich zu Jahresbeginn 2026 leicht auf. Der Konsumklimaindex des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) stieg im Januar von minus 31 auf minus 30 Punkte – und übertraf damit die Erwartung von minus 33 Punkten. Zum Vergleich: Im Januar 2025 hatte der Wert ebenfalls bei minus 30 gelegen.
Besonders die finanzielle Vergangenheitsbewertung und der richtige Zeitpunkt für größere Anschaffungen verbesserten sich gegenüber dem Vorjahr. Der Ausblick auf die finanzielle Situation blieb hingegen nahezu unverändert.
Wichtige Woche steht bevor
Die Zurückhaltung der Anleger dürfte auch mit dem prall gefüllten Kalender der kommenden Tage zusammenhängen. In dieser Woche geht die Bilanzsaison in die nächste Runde. Zudem stehen wichtige Konjunkturdaten aus den USA an – darunter der Arbeitsmarktbericht und neue Inflationszahlen. Diese könnten die Richtung für die kommenden Wochen vorgeben.
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