SMI: Vorsichtige Erholung nach schwachem Wochenstart

Der Schweizer Leitindex notiert im Plus, doch die Erholung ist verhalten. Anleger warten ab, bevorstehende Fed-Entscheidung und Handelskonflikte bremsen die Stimmung.

Smi Aktie
Kurz & knapp:
  • Index zeigt leichte Zugewinne nach Vortagsverlusten
  • Fed-Zinsentscheidung sorgt für Anlegerzurückhaltung
  • Handelskonflikte der USA belasten die Marktstimmung
  • Gewinner und Verlierer unter den Schwergewichten

Der Schweizer Leitindex zeigt sich am Dienstag in besserer Verfassung und notiert im positiven Terrain. Nach den Verlusten vom Vortag – der SMI hatte am Montag bei 13.142,02 Punkten geschlossen, ein Minus von 0,04 Prozent – verzeichnet das Börsenbarometer nun wieder Zugewinne. Die positive Entwicklung wird durch freundliche Vorgaben aus den USA und Asien gestützt.

Doch die Euphorie hält sich in Grenzen. Bis zum späten Vormittag hat der anfängliche Schwung bereits merklich nachgelassen. Die Nervosität der Marktteilnehmer bleibt spürbar – zu groß sind die Unsicherheiten rund um die US-Handelspolitik und geopolitische Spannungen.

Alle Augen auf die Fed gerichtet

Was bremst die Anleger aus? Die bevorstehende Zinsentscheidung der US-Notenbank hält viele Investoren zurück. Die große Mehrheit der Beobachter erwartet zwar keine Überraschungen, dennoch herrscht Zurückhaltung. Gleichzeitig sorgt US-Präsident Donald Trump für neue Irritationen: Er hat Südkorea mit höheren Zöllen gedroht und Kanada mit einem drakonischen Strafzoll von 100 Prozent für den Fall eines Handelsabkommens mit China.

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Im vorbörslichen Handel am Montag war der SMI noch bis auf 13.059,31 Punkte abgerutscht, bevor eine zaghafte Erholung einsetzte. Das Tageshoch erreichte der Index bei 13.164,20 Punkten – letztlich reichte die Kraft jedoch nicht für einen positiven Tagesabschluss.

Gewinner und Verlierer im Überblick

Unter den Schwergewichten zeigten sich am Montag deutliche Unterschiede: Während Holcim um 1,4 Prozent zulegte, mussten Julius Baer, Partners Group, Sandoz Group und Kühne + Nagel Verluste zwischen 1,4 und 1,7 Prozent hinnehmen. Richemont verlor rund 1,25 Prozent.

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Auch die Versicherer und Konsumtitel blieben unter Druck: SGS, Nestlé, Alcon, Swiss Re, Zurich Insurance, Swatch, Lonza Group, Lindt & Sprüngli, Swisscom und Sonova gaben zwischen 0,4 und 1 Prozent nach. Auf der Gewinnerseite konnten sich neben Holcim auch ABB und Logitech International mit jeweils gut einem Prozent Plus behaupten. Roche Holding gewann 0,7 Prozent, UBS Group legte 0,4 Prozent zu.

Die derzeitigen Kursgewinne sind vor diesem Hintergrund eher als technische Gegenbewegung zu werten – von nachhaltiger Zuversicht kann noch keine Rede sein.

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Über Dr. Robert Sasse 1335 Artikel

Dr. Robert Sasse: Ökonom, Unternehmer, Finanzexperte

Dr. Robert Sasse ist promovierter Ökonom, erfahrener Unternehmer und anerkannter Experte für Finanzmärkte. Mit über zwei Jahrzehnten Erfahrung in der Analyse von Aktienmärkten und wirtschaftlichen Zusammenhängen verbindet er wissenschaftliche Fundierung mit unternehmerischer Praxis. Er unterstützt Anleger, die langfristigen Vermögensaufbau und finanzielle Unabhängigkeit durch fundierte Strategien anstreben.

Werdegang und Erfahrung

Dr. Sasses Laufbahn ist geprägt von akademischer Exzellenz und praktischer Marktkenntnis. Er promovierte in Wirtschaftswissenschaften und hält einen Master of Science in Marketing und Sales sowie einen Abschluss als Betriebswirt. Bereits während und nach dem Studium sammelte er in renommierten Analystenhäusern und Unternehmen tiefgreifende Erfahrungen in der Bewertung von Aktien und Fonds.

Als Gründer und Geschäftsführer der YES Investmedia GmbH ist er unternehmerisch im Bereich der Finanzpublikationen tätig. Seine Expertise umfasst die Analyse komplexer wirtschaftlicher Themen wie demographischer Wandel oder globaler Markttrends sowie deren Auswirkungen auf die Finanzmärkte. Durch seine langjährige Tätigkeit hat er sich als Autor zahlreicher Analysen und Kommentare zu wirtschaftlichen und börsenrelevanten Themen etabliert.

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