SMI: Zinshoffnung treibt – Defensive bremsen

Der Schweizer Leitindex gewinnt weiter an Boden, angetrieben von Erwartungen sinkender US-Zinsen. Während zyklische Werte zulegen, zeigen sich defensive Titel zurückhaltend vor wichtigen Arbeitsmarktdaten.

Smi Aktie
Kurz & knapp:
  • SMI steigt auf 12.811 Punkte
  • Defensive Schwergewichte verlieren leicht
  • Zyklische Werte mit kräftigen Gewinnen
  • Investoren warten auf US-Arbeitsmarktdaten

Der Schweizer Leitindex SMI hat am Mittwoch um 0,3 Prozent auf 12.811,25 Punkte zugelegt. Bereits am Vortag hatte das Börsenbarometer einen kräftigen Satz um 0,93 Prozent nach oben gemacht und bei 12.771,63 Punkten geschlossen. Die Stimmung an der Börse bleibt freundlich, getragen von der wachsenden Erwartung sinkender Zinsen in den USA.

Schwache US-Konjunkturdaten haben die Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung der Federal Reserve im Dezember mittlerweile auf rund 85 Prozent steigen lassen. „Das Zinssenkungsthema treibt derzeit massiv die Kurse an“, betont Marktexperte Andreas Lipkow. Die positive Stimmung von der Wall Street schwappte auch nach Asien über und verlieh dem Schweizer Markt zusätzlichen Rückenwind.

Was bremst den Aufwärtsdrang?

Paradoxerweise wirken ausgerechnet jene Titel bremsend, die in der turbulenten Vorwoche noch als Stütze für den SMI gedient hatten. Die defensiven Schwergewichte zeigen sich zurückhaltend: Nestlé schloss am Mittwoch leicht schwächer, ebenso Givaudan. Auch SGS gehörte zu den Verlierern des Tages.

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Die Investoren befinden sich in einer Warteschleife vor den wichtigen US-Arbeitsmarktdaten. Am Nachmittag werden die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe veröffentlicht – Zahlen, die über die weitere Richtung der Zinspolitik mitentscheiden könnten.

Zykliker im Höhenflug

Während die Defensiven schwächeln, legten am Vortag die konjunktursensiblen Werte kräftig zu. Sika kletterte um fast 4 Prozent, Holcim und Alcon gewannen jeweils rund 3,2 Prozent. Auch die Finanzwerte zeigten Stärke: Julius Baer, UBS Group und die Vermögensverwaltung Kuehne + Nagel schlossen zwischen 1,3 und 2 Prozent höher.

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Novartis rückte um mehr als 1,5 Prozent vor, nachdem die US-Arzneimittelbehörde FDA die Gentherapie Itvisma zur Behandlung von spinaler Muskelatrophie zugelassen hatte. Straumann Holding hingegen gab 1,88 Prozent ab und gehörte damit zu den größten Verlierern im Index.

Für größere Ausschläge fehlte dem Markt trotz der positiven Tendenz die Kraft. Zu sehr dominiert derzeit die Frage, wie die Fed auf die schwächelnde US-Konjunktur reagieren wird. Die Hoffnung auf sinkende Zinsen bleibt der stärkste Kurstreiber – doch die entscheidenden Weichenstellungen stehen erst noch bevor.

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