Der britische Technologiekonzern Smiths Group setzt nach Vorlage seiner Jahresbilanz auf profitables Wachstum im neuen Geschäftsjahr. Für das Geschäftsjahr 2026, das am 31. Juli endete, wies das Unternehmen ein bereinigtes operatives Ergebnis von 399 Millionen Pfund aus. Die operative Marge erreichte 20,6 Prozent, während der organische Umsatz um 1,2 Prozent auf 1.937 Millionen Pfund zulegte.

An der Börse notierte das Papier zuletzt bei 33,00 Euro. Damit liegt die Aktie nur 1,8 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 33,60 Euro.

Höhere Wachstumsziele für das Geschäftsjahr 2027

Für das laufende Geschäftsjahr 2027 stellt die Unternehmensführung eine Beschleunigung in Aussicht. Das organische Umsatzwachstum soll rund 4 Prozent erreichen, begleitet von einer operativen Marge von rund 21 Prozent. Laut Reuters übertraf das bereinigte operative Ergebnis der vorangegangenen Periode die Markterwartungen. Ergänzend kündigte Smiths Group an, einen Verkaufsprozess für Verbindlichkeiten aus US-Asbest-Altlasten eingeleitet zu haben.

Die Aktionäre sollen von der Entwicklung über eine vorgeschlagene Schlussdividende von 33,5 Pence je Anteilsschein profitieren. Zudem treibt der Konzern die Kapitalrückführung voran. Innerhalb des bestehenden Programms über 1,5 Milliarden Pfund wurde eine weitere Tranche von bis zu 500 Millionen Pfund beschlossen, die nach Abschluss der laufenden Tranche von HSBC verwaltet werden soll.

Geteilte Reaktionen der Analysten

Unter den Analysten stießen die mittelfristigen Perspektiven auf ein differenziertes Echo. Vor der Zahlenvorlage hatte Barclays am 18. September die Beobachtung mit der Einstufung „Equal Weight“ und einem Kursziel von 2.740 Pence wieder aufgenommen. Die Experten verwiesen auf kurzfristigen Gegenwind in den Sparten John Crane und Flex-Tek, insbesondere durch das Engagement im Öl- und Gassektor sowie die verhaltene US-Wohnungsbaukonjunktur.

Citi reagierte am 24. September auf den vorangegangenen Kursanstieg und stufte die Aktie von „Buy“ auf „Neutral“ ab. Das Kursziel beließ das Analysehaus bei 30 Pfund. Medienberichten zufolge begründete Citi den Schritt mit Bewertungsaspekten und einem Mangel an kurzfristigen Kurstreibern, wenngleich der Ausblick auf 2027 weitgehend den Markterwartungen entspreche.

Auf Unternehmensebene feierte der Konzern unterdessen sein 175-jähriges Bestehen mit einer Sonderprämie: Jeder der mehr als 10.000 weltweiten Festangestellten erhält eine einmalige Aktienzuweisung im Wert von bis zu 400 Pfund.