Die französische Großbank Societe Generale plant einen massiven Stellenabbau. Wie das Institut am Donnerstag mitteilte, sollen netto 1.800 Arbeitsplätze in Frankreich gestrichen werden. Die Maßnahme ist Teil eines umfassenden Reorganisationsprojekts, das die operative Effizienz steigern soll.
Der Abbau erfolgt gestaffelt über die Jahre 2026 und 2027. Betroffen sind vor allem zentrale Funktionen am Hauptsitz sowie die regionale Organisation des französischen Privatkundengeschäfts. Das Filialnetz bleibt hingegen unangetastet. Entlassungen soll es nicht geben – stattdessen setzt die Bank auf natürliche Fluktuation und interne Versetzungen.
Tausende Mitarbeiter liefern Sparideen
Knapp 2.000 Beschäftigte beteiligten sich an einer konzernweiten Initiative zur Prozessoptimierung. Das Ergebnis: mehrere tausend Vorschläge zur Vereinfachung von Abläufen und Strukturen, zur Bündelung von Teams sowie zum verstärkten Einsatz von Automatisierung und künstlicher Intelligenz. Die Bank will zudem Beschaffung und Werkzeuge effizienter gestalten.
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Die Pläne fügen sich in die strategische Roadmap ein, die Societe Generale im September 2023 vorgestellt hatte. Ziel ist nachhaltiges Wachstum durch schlankere Strukturen und höhere Produktivität. Das Ganze läuft im Rahmen einer Betriebsvereinbarung, die am 15. Dezember 2025 mit drei Gewerkschaften unterzeichnet wurde.
Karriere-Campus soll Umbruch abfedern
Um den Umbau sozialverträglich zu gestalten, richtet die Bank einen „Mobility and Skills Campus“ ein. Diese Einrichtung soll interne Mobilität fördern und Mitarbeitern den Wechsel in neue Rollen erleichtern. Parallel dazu verstärkt Societe Generale die lebenslange Weiterbildung über ihre hauseigene Universität.
Die Aktie der Bank notierte am Mittwoch bei 68,70 Euro an der Pariser Börse – ein leichtes Minus von 0,43 Prozent. Ob der angekündigte Jobabbau den Kurs beflügeln kann, bleibt abzuwarten. Anleger dürften vor allem darauf schauen, ob die Effizienzgewinne tatsächlich in der Bilanz ankommen.
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