Die französische Großbank Societe Generale hat 2025 mit einem Rekordgewinn von 6 Milliarden Euro abgeschlossen – ein Plus von 43 Prozent gegenüber dem Vorjahr. CEO Slawomir Krupa kann damit seinen Turnaround-Plan als vollen Erfolg verbuchen. Die Bank übertraf alle selbst gesteckten Ziele und kündigte eine Verdreifachung der Ausschüttungen an Aktionäre an.
Die Eigenkapitalrendite kletterte auf 10,2 Prozent und lag damit deutlich über dem Ziel von 9 Prozent. Für 2026 hebt die Bank ihre Prognose an: Die Rendite soll nun über 10 Prozent erreichen. Der Gewinn je Aktie verbesserte sich von 4,38 Euro auf 6,80 Euro – ein deutliches Zeichen dafür, dass die Restrukturierung greift.
Umsatz steigt, Kosten sinken
Die Einnahmen legten um 6,8 Prozent auf 27,3 Milliarden Euro zu, während die Betriebskosten gleichzeitig um 2 Prozent auf 17,3 Milliarden Euro sanken. Die Aufwand-Ertrag-Relation verbesserte sich damit von 69 Prozent auf 63,6 Prozent – besser als die angestrebten 65 Prozent. Besonders stark entwickelte sich das Geschäft mit Kapitalmarktprodukten, das mit 6 Milliarden Euro den höchsten Umsatz seit 2009 erzielte.
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Die Risikokosten lagen mit 26 Basispunkten am unteren Ende der Zielspanne. Die harte Kernkapitalquote (CET1) erreichte komfortable 13,5 Prozent – rund 320 Basispunkte über den regulatorischen Anforderungen. Das zeigt: Die Bank steht auf solidem Fundament.
Aktionäre profitieren massiv
Für das Geschäftsjahr 2025 plant Societe Generale Ausschüttungen in Höhe von 4,68 Milliarden Euro – 169 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Schlussdividende beträgt 1 Euro je Aktie und wird am 3. Juni ausgezahlt, nachdem bereits im Oktober eine Zwischendividende von 0,61 Euro floss. Zusätzlich startet am 9. Februar ein Aktienrückkaufprogramm über 1,46 Milliarden Euro.
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Bereits 2025 hatte die Bank zwei außerordentliche Rückkäufe von jeweils 1 Milliarde Euro durchgeführt. Die großzügige Kapitalrückgabe unterstreicht das gewachsene Vertrauen der Führungsebene in die nachhaltige Ertragskraft.
Für 2026 stellt Krupa weiteres Wachstum in Aussicht: Die Erträge sollen um mehr als 2 Prozent steigen, die Kosten um etwa 3 Prozent sinken. Die Aufwand-Ertrag-Relation soll unter 60 Prozent fallen. Am 21. September will die Bank auf einem Kapitalmarkttag weitere Details zur Strategie präsentieren.
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